Trainingshandbuch zum Engagement gegen Menschenhandel veröffentlicht

Das Engagement gegen Menschenhandel ist keine Frage des Ermessens. Menschenhandel ist eine schwerwiegende Verletzung individueller Rechte, die nicht geduldet werden kann. Das Berliner Bündnis gegen Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung (BBgM), dem auch die ILO angehört, hat daher ein Trainingshandbuch mit dem Titel „Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung“ vorgelegt.

5. Juni 2012

5. Juni 2012 - Das Engagement gegen Menschenhandel ist keine Frage des Ermessens. Menschenhandel ist eine schwerwiegende Verletzung individueller Rechte, die nicht geduldet werden kann. Das Berliner Bündnis gegen Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung (BBgM), dem auch die ILO angehört, hat daher ein Trainingshandbuch mit dem Titel "Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung" vorgelegt. Der Titel gibt eine umfassende Einführung in das Thema und bietet Vorlagen zur Durchführung von Schulungen zur besseren Identifizierung und Bekämpfung von Menschenhandel. Ebenso wird ein Überblick über den internationalen, europäischen und nationalen Rechtsrahmen, einschließlich der aufenthaltsrechtlichen und zivilrechtlichen Ansprüche für Betroffene in Deutschland gegeben. Anhand von konkreten Beispielen aus den betroffenen Branchen werden Faktoren benannt, die besonders anfällig für Menschenhandel und extreme Arbeitsausbeutung machen. Ein Schwerpunkt liegt bei der Identifizierung der potentiell Betroffenen, also besonders verletzlichen Personengruppen und ihren Risikofaktoren, wie unsicherer Aufenthaltsstatus, die Art der Anwerbung und fehlende Sprachkenntnisse.

Fazit: Die Veröffentlichung des praxisnahen Handbuchs soll zu weiteren Trainings anregen und dazu beigetragen, gute Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmer in allen Wirtschaftsbereichen durchzusetzen.

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