Null neue HIV-Infektionen. Null Diskriminierung. Null Todesfälle durch Aids
Null neue HIV-Infektionen. Null Diskriminierung. Null Todesfälle durch Aids" - die ILO stellt sich an die Seite der UN-Familie und all derer, die das gleiche Ziel haben.
1. Dezember 2011
Stigmatisierung und Diskriminierung, Vorurteile und Angst sind für viele HIV-Infizierte eine tägliche Realität. Sie sind Alltag am Arbeitsplatz. Vielerorts hat Aids verheerende Auswirkungen auf die Welt der Arbeit.
Die meisten Menschen, die mit HIV leben, arbeiten oder suchen eine Arbeit. Doch anhaltende Stigmatisierung und Diskriminierung aufgrund des tatsächlichen oder vermuteten HIV-Status erschweren den Zugang zu Beschäftigung. Die Folge ist oft genug Arbeitslosigkeit und Armut. Dies wiederum hält HIV-Infizierte davon ab, Prävention, Behandlung, Pflege und Unterstützung zu suchen. Die Rechte und Freiheiten, die den Kern von menschenwürdiger Arbeit ausmachen, vor allem die Gleichberechtigung bei der Arbeit, sozialer Schutz sowie der Schutz der Privatsphäre werden, wenn es um HIV geht, Tag für Tag verletzt.
Zugleich aber ist der Arbeitsplatz auch ein höchst effektiver Ort, um Infizierte sowohl im formellen als auch im informellen Sektor mit Präventions- und Behandlungsprogrammen zu erreichen. Besonders wichtig ist es, junge Männer und Frauen zu schützen, die häufig den größten Risiken ausgesetzt sind.
Die Konstituenten der ILO – Regierungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer – konnten gemeinsam mit Organisationen und Netzwerken von Betroffenen zeigen, wie viel durch Maßnahmen am Arbeitsplatz erreicht werden kann, um dem Ziel null neue Infektionen, null Diskriminierung und null Todesfälle durch Aids näher zu kommen. Vor zehn Jahren hat die ILO dazu ihr Programm über HIV/Aids in der Welt der Arbeit (ILO/AIDS) ins Leben gerufen.
Darüber hinaus haben wir zwei wertvolle Instrumente für die weltweite Bekämpfung von HIV/Aids geschaffen. 2001 haben wir den ILO-Praxisleitfaden über HIV in der Welt der Arbeit entwickelt. 2001 verabschiedete die Internationale Arbeitskonferenz dann mit der Empfehlung Nr. 200 den ersten internationalen Arbeitsstandard über HIV und Aids in der Welt der Arbeit. Diese Empfehlung bietet einen Leitfaden, um Fragen der Menschenrechte, der Arbeitsplatzsicherheit und des Zugangs zu Gesundheitsversorgung von der Perspektive des Arbeitsplatzes aus zu behandeln.
Die Empfehlung Nr. 200 zeigt, welch gewaltigen Beitrag die Welt der Arbeit zur Eindämmung der Epidemie leisten kann, und hat daher viel internationale Unterstützung erhalten. So hat die Sondertagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Juni 2011 eine politische Erklärung über HIV/Aids verabschiedet, die auf alle relevanten Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation und die entsprechenden Empfehlungen, einschließlich der Empfehlung Nr. 200, ausdrücklich Bezug nimmt.
Stigmatisierung und Diskriminierung darf es nicht geben an menschenwürdigen Arbeitsplätzen und in menschenwürdigen Gesellschaften. Lasst uns das enorme Potenzial der Arbeitsplätze nutzen, um gemeinsame Strategien zu entwickeln für das Ziel null neue Infektionen, null Diskriminierung und null Todesfälle durch Aids. Lasst uns gemeinsam die Welt der Arbeit von Stigmatisierung und Diskriminierung befreien.
Die meisten Menschen, die mit HIV leben, arbeiten oder suchen eine Arbeit. Doch anhaltende Stigmatisierung und Diskriminierung aufgrund des tatsächlichen oder vermuteten HIV-Status erschweren den Zugang zu Beschäftigung. Die Folge ist oft genug Arbeitslosigkeit und Armut. Dies wiederum hält HIV-Infizierte davon ab, Prävention, Behandlung, Pflege und Unterstützung zu suchen. Die Rechte und Freiheiten, die den Kern von menschenwürdiger Arbeit ausmachen, vor allem die Gleichberechtigung bei der Arbeit, sozialer Schutz sowie der Schutz der Privatsphäre werden, wenn es um HIV geht, Tag für Tag verletzt.
Zugleich aber ist der Arbeitsplatz auch ein höchst effektiver Ort, um Infizierte sowohl im formellen als auch im informellen Sektor mit Präventions- und Behandlungsprogrammen zu erreichen. Besonders wichtig ist es, junge Männer und Frauen zu schützen, die häufig den größten Risiken ausgesetzt sind.
Die Konstituenten der ILO – Regierungen, Arbeitgeber und Arbeitnehmer – konnten gemeinsam mit Organisationen und Netzwerken von Betroffenen zeigen, wie viel durch Maßnahmen am Arbeitsplatz erreicht werden kann, um dem Ziel null neue Infektionen, null Diskriminierung und null Todesfälle durch Aids näher zu kommen. Vor zehn Jahren hat die ILO dazu ihr Programm über HIV/Aids in der Welt der Arbeit (ILO/AIDS) ins Leben gerufen.
Darüber hinaus haben wir zwei wertvolle Instrumente für die weltweite Bekämpfung von HIV/Aids geschaffen. 2001 haben wir den ILO-Praxisleitfaden über HIV in der Welt der Arbeit entwickelt. 2001 verabschiedete die Internationale Arbeitskonferenz dann mit der Empfehlung Nr. 200 den ersten internationalen Arbeitsstandard über HIV und Aids in der Welt der Arbeit. Diese Empfehlung bietet einen Leitfaden, um Fragen der Menschenrechte, der Arbeitsplatzsicherheit und des Zugangs zu Gesundheitsversorgung von der Perspektive des Arbeitsplatzes aus zu behandeln.
Die Empfehlung Nr. 200 zeigt, welch gewaltigen Beitrag die Welt der Arbeit zur Eindämmung der Epidemie leisten kann, und hat daher viel internationale Unterstützung erhalten. So hat die Sondertagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Juni 2011 eine politische Erklärung über HIV/Aids verabschiedet, die auf alle relevanten Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation und die entsprechenden Empfehlungen, einschließlich der Empfehlung Nr. 200, ausdrücklich Bezug nimmt.
Stigmatisierung und Diskriminierung darf es nicht geben an menschenwürdigen Arbeitsplätzen und in menschenwürdigen Gesellschaften. Lasst uns das enorme Potenzial der Arbeitsplätze nutzen, um gemeinsame Strategien zu entwickeln für das Ziel null neue Infektionen, null Diskriminierung und null Todesfälle durch Aids. Lasst uns gemeinsam die Welt der Arbeit von Stigmatisierung und Diskriminierung befreien.