ILO-Generaldirektor Juan Somavia kündigt Amtsniederlegung an
Juan Somavia will aus familiären Gründen schon im kommenden Jahr zurücktreten
30. September 2011
Der Generaldirektor der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), Juan Somavia, hat am Freitag die vorzeitige Niederlegung seines Amtes bekannt gegeben. Aus persönlichen Gründen, die es nötig machten, seiner Familie näher zu sein, werde er bereits zum 30. September 2012 zurücktreten.
Somavia war 2008 für eine bis März 2014 dauernde dritte Amtszeit wiedergewählt worden. Die frühe Ankündigung seiner Amtsniederlegung erlaubt es dem Verwaltungsrat der ILO, die Wahl eines Nachfolgers rechtzeitig vorzubereiten.
Somavia erklärte in einem Brief an den Verwaltungsrat, nach neun Jahren als Botschafter Chiles bei den Vereinten Nationen und 13 Jahren als Generaldirektor der ILO sei es für ihn nun notwendig geworden, nach Hause zurückzukehren, um bei seinen Angehörigen zu sein.
Der Chilene ist der erste Bürger eines Entwicklungslandes an der Spitze der ILO. In seiner bisherigen Zeit als Generaldirektor hat er den Begriff der menschenwürdigen Arbeit mit Leben gefüllt und ihn ins Zentrum der ILO-Strategien gerückt. Seither haben die ILO und ihre Empfehlungen wachsende Unterstützung in der internationalen Politik erhalten. Auf der 100. Internationalen Arbeitskonferenz im Juni hatte er zudem zu einer "neuen Ära sozialer Gerechtigkeit" aufgerufen, ein Aufruf, den er jüngst auf der Herbsttagung des IWF und dem Arbeitsministertreffen der G20 wiederholte.
Bis September nächsten Jahres wird Somavia unter anderem noch am G20-Gipfel im November in Cannes teilnehmen und die Internationale Arbeitskonferenz im kommenden Juni vorbereiten, die sich auf Jugendarbeitslosigkeit, sozialen Schutz und Arbeitnehmerrechte im Kontext der globalen Krise konzentriert. Er wird sich außerdem für die Umsetzung des Globalen Beschäftigungspakts einsetzen, den die ILO 2009 in Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise beschloss.
Somavia war 2008 für eine bis März 2014 dauernde dritte Amtszeit wiedergewählt worden. Die frühe Ankündigung seiner Amtsniederlegung erlaubt es dem Verwaltungsrat der ILO, die Wahl eines Nachfolgers rechtzeitig vorzubereiten.
Somavia erklärte in einem Brief an den Verwaltungsrat, nach neun Jahren als Botschafter Chiles bei den Vereinten Nationen und 13 Jahren als Generaldirektor der ILO sei es für ihn nun notwendig geworden, nach Hause zurückzukehren, um bei seinen Angehörigen zu sein.
Der Chilene ist der erste Bürger eines Entwicklungslandes an der Spitze der ILO. In seiner bisherigen Zeit als Generaldirektor hat er den Begriff der menschenwürdigen Arbeit mit Leben gefüllt und ihn ins Zentrum der ILO-Strategien gerückt. Seither haben die ILO und ihre Empfehlungen wachsende Unterstützung in der internationalen Politik erhalten. Auf der 100. Internationalen Arbeitskonferenz im Juni hatte er zudem zu einer "neuen Ära sozialer Gerechtigkeit" aufgerufen, ein Aufruf, den er jüngst auf der Herbsttagung des IWF und dem Arbeitsministertreffen der G20 wiederholte.
Bis September nächsten Jahres wird Somavia unter anderem noch am G20-Gipfel im November in Cannes teilnehmen und die Internationale Arbeitskonferenz im kommenden Juni vorbereiten, die sich auf Jugendarbeitslosigkeit, sozialen Schutz und Arbeitnehmerrechte im Kontext der globalen Krise konzentriert. Er wird sich außerdem für die Umsetzung des Globalen Beschäftigungspakts einsetzen, den die ILO 2009 in Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise beschloss.