Treffen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Guy Ryder (ILO), Christine Lagarde (IWF), Angel Gurría (OECD), Roberto Azevêdo (WTO) und Jim Yong Kim (Weltbank) im Kanzleramt
ILO Generaldirektor Guy Ryder ruft zu verstärkten Anstrengungen für weltweites Wachstum und mehr Beschäftigung auf
Schaffung von Arbeitsplätzen für junge Menschen als Priorität für die internationale Gemeinschaft
12. März 2015
Berlin (ILO News) – Gemeinsam mit den Direktoren internationaler Institutionen begrüßte ILO-Generaldirektor Guy Ryder den Aufruf von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Anstrengungen zur Erholung der globalen Wirtschaft und zur Sicherstellung des Wachstums zu verstärken.
„Die globale Wirtschaft wächst wieder, wir sind aber noch Meilen vom Vorkrisen-Niveau entfernt, insbesondere mit Blick auf die globale Beschäftigungssituation. Für produktive und dynamische Gesellschaften, die niemanden außen vor lassen, sind ehrgeizige Reformen notwendig“, sagte Ryder am Ende des Treffens bei Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Christine Lagarde, (IWF), Angel Gurría (OECD), Roberto Azevêdo, (WTO) und Jim Yong Kim (Weltbankgruppe) im Kanzleramt.
In der gemeinsamen Erklärung betonten die Teilnehmer des Treffens die Notwendigkeit zur Stärkung von Wachstum als „erster Priorität“ für die globale Wirtschaft. Dazu sind verstärkte Anstrengungen für mehr Beschäftigung, besonders für jungen Menschen, notwendig.
Junge Menschen zwischen 15 und 24 sind besonders stark von der Krise betroffen. Nach letzten ILO-Berechnungen erreichte die Rate der Jugendarbeitslosigkeit weltweit fast 13 Prozent im Jahr 2014. Für die nächsten Jahre wird ein weiterer Anstieg erwartet.
„Verstärkte Anstrengung für die Beschäftigung junger Menschen ist weiter eine unerledigte Aufgabe der Internationalen Gemeinschaft. Für junge Menschen ist die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden dreimal höher als für Erwachsene. Ihnen Jobs zu geben, ist nicht nur entscheidend für Wirtschaftswachstum und Produktivität. Es ist moralische Pflicht und eine grundsätzliche Frage sozialer Gerechtigkeit“, so Ryder.
Zur VN-Entwicklungsagenda nach 2015 erklärten die Teilnehmer, dass diese eine „einzigartige Chance sei, das Engagement für ein Ende extremer Armut und Hunger bis 20130 zu intensivieren und einen Rahmen für nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Hier setzt sich die ILO besonders für ein Entwicklungsziel Nr. 8 ein zur „Förderung eines inklusiven, nachhaltigen Wirtschaftswachstums, produktiver Beschäftigung und menschenwürdiger Arbeit für alle.
Das Treffen unterstrich auch die Rolle des Handels als wichtigem Antrieb für globales Wachstum, Entwicklung und Beschäftigung. Thema war außerdem die Verpflichtung zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Förderung grünen Wachstums. Als Lehre aus dem Ebola-Ausbruch in Westafrika im letzten Jahr wurde die Notwendigkeit eines koordiniertes Krisenmanagements betont.
„Die globale Wirtschaft wächst wieder, wir sind aber noch Meilen vom Vorkrisen-Niveau entfernt, insbesondere mit Blick auf die globale Beschäftigungssituation. Für produktive und dynamische Gesellschaften, die niemanden außen vor lassen, sind ehrgeizige Reformen notwendig“, sagte Ryder am Ende des Treffens bei Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Christine Lagarde, (IWF), Angel Gurría (OECD), Roberto Azevêdo, (WTO) und Jim Yong Kim (Weltbankgruppe) im Kanzleramt.
In der gemeinsamen Erklärung betonten die Teilnehmer des Treffens die Notwendigkeit zur Stärkung von Wachstum als „erster Priorität“ für die globale Wirtschaft. Dazu sind verstärkte Anstrengungen für mehr Beschäftigung, besonders für jungen Menschen, notwendig.
Junge Menschen zwischen 15 und 24 sind besonders stark von der Krise betroffen. Nach letzten ILO-Berechnungen erreichte die Rate der Jugendarbeitslosigkeit weltweit fast 13 Prozent im Jahr 2014. Für die nächsten Jahre wird ein weiterer Anstieg erwartet.
„Verstärkte Anstrengung für die Beschäftigung junger Menschen ist weiter eine unerledigte Aufgabe der Internationalen Gemeinschaft. Für junge Menschen ist die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu werden dreimal höher als für Erwachsene. Ihnen Jobs zu geben, ist nicht nur entscheidend für Wirtschaftswachstum und Produktivität. Es ist moralische Pflicht und eine grundsätzliche Frage sozialer Gerechtigkeit“, so Ryder.
Zur VN-Entwicklungsagenda nach 2015 erklärten die Teilnehmer, dass diese eine „einzigartige Chance sei, das Engagement für ein Ende extremer Armut und Hunger bis 20130 zu intensivieren und einen Rahmen für nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Hier setzt sich die ILO besonders für ein Entwicklungsziel Nr. 8 ein zur „Förderung eines inklusiven, nachhaltigen Wirtschaftswachstums, produktiver Beschäftigung und menschenwürdiger Arbeit für alle.
Das Treffen unterstrich auch die Rolle des Handels als wichtigem Antrieb für globales Wachstum, Entwicklung und Beschäftigung. Thema war außerdem die Verpflichtung zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Förderung grünen Wachstums. Als Lehre aus dem Ebola-Ausbruch in Westafrika im letzten Jahr wurde die Notwendigkeit eines koordiniertes Krisenmanagements betont.