Plattformarbeit

Webinar: Plattformarbeit

Webinar zum Thema "Plattformarbeit"

Sozial verantwortlich zu handeln ist ein Kernbestandteil unternehmerischer Sorgfaltspflichten. Auch vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen (LkSG, CSRD) stehen Unternehmen zunehmend in der Pflicht nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland soziale Risiken zu adressieren.

Ca. 6% aller Erwerbstätigen in Deutschland verdienen mindestens ein Viertel ihres Einkommens durch Plattformarbeit. Plattformarbeit ist zunehmend, wenn auch teils unwissentlich, in der Lieferkette vieler deutscher Unternehmen vertreten.

Im Rahmen einer neuen EU-Richtlinie rücken hierbei zunehmend auch die menschen- und arbeitsrechtlichen Risiken von Plattformarbeit wie bspw. Scheinselbstständigkeit und prekäre Arbeitsbedingungen in den Vordergrund.

Die neue EU-Richtline soll dafür sorgen, dass die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Plattformen mehr in den Fokus gerückt werden. Dabei berücksichtigt die Richtlinie sowohl den Beschäftigungsstatus der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen als auch die Verwendung und Regulierung von Algorithmen am Arbeitsplatz.

Plattformarbeit kann sowohl für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als auch für Unternehmen verschiedene Chancen und Risiken bieten. Im Bereich der Chancen können Arbeitnehmeinnen und Arbeitnehmer z.B. auf Grund der Flexibilität sich ihre Arbeit selbst auswählen. Im Rahmen des Webinars erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen regulatorischen Entwicklungen sowie die Chancen und Risiken von Plattformarbeit. Darüber hinaus erhalten Sie Hilfestellungen, um sich als Unternehmen zu dem Thema zu positionieren und informieren.

Inputgeberinnen und Inputgeber:

  • Dr. Annette Niederfranke, Direktorin der ILO-Vertretung in Deutschland
  • Andreas Wille, Referent Digitalisierung – Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft, Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
  • Dr. Robert Lokaiczyk, Gründer von appJobber