ILO bei den Jugendpolitiktagen 2017

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kommen jedes Jahr 450 Jugendliche im Alter zwischen 16 und 27 Jahren in Berlin zusammen, um sich über politische und gesellschaftliche Themen auszutauschen. Malte Drewes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der ILO-Vertretung in Deutschland, skizzierte die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen für Politik und Gesellschaft bezüglich der sozialverträglichen Gestaltung der Zukunft der Arbeit.

Vom 5. bis 7. Mai fanden die JugendPolitikTage2017 statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bundesjugendministerin Manuela Schwesig. Es kamen insgesamt 450 Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren aus ganz Deutschland nach Berlin, um über politische und gesellschaftliche Themen wie Ungleichheit, Bildung, Rechtsextremismus, Flucht und Integration, aber auch Arbeit zu diskutieren.

Malte Drewes, wissenschaftlicher Mitarbeiter der ILO-Vertreung in Deutschland, wurde als Experte zur AG „Abschluss und nun? Arbeiten 4.0 und der Weg ins Ungewisse“ eingeladen, um die wichtigsten Fragestellungen in Bezug auf die Zukunft der Arbeit zu skizzieren. Mit dem Impulsreferat erhielten die Jugendlichen eine Orientierung und Grundlage für die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen. Im Verlauf des Workshops thematisierten die Teilnehmenden, was Arbeit ist, welche Hoffnungen und Ansprüche ihre Generation an den Job stellt und welche Rolle der Staat bei der sozialen Sicherung spielen kann.