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Das Internationale Arbeitsamt als Stätte der Forschung, Dokumentation und Information |
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Gemäß Artikel 10 der ILO-Verfassung "umfassen die Aufgaben des Internationalen Arbeitsamtes (IAA) die Sammlung und Weiterleitung von Mitteilungen über alle Fragen, die für die internationale Regelung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Arbeitnehmer Bedeutung haben, und insbesondere Fragen, die der Konferenz zum Zwecke des Abschlusses internationaler Übereinkommen unterbreitet werden sollen, sowie die Durchführung aller von der Konferenz oder vom Verwaltungsrat angeordneten Sonderuntersuchungen." Damit wurde dem IAA, dem ständigen Sekretariat der Organisation, die Wissensfunktion für den Bereich Arbeit und Soziales übertragen - nicht nur für den "Eigengebrauch" der ILO selbst, sondern auch innerhalb der internationalen Gemeinschaft. Auf diesem Gebiet ist das IAA unumstritten das Wissenszentrum der Welt. Daraus entspringt die Verpflichtung, die Forschungsarbeit stets auf höchstem Niveau zu halten und den Ruf zu untermauern, ein "Hort vorzüglicher Leistungen (center of excellence)" zu sein.
Die ILO-Publikationen sind allesamt über die ILO-Vertretung Deutschland zu beziehen, um schriftliche Bestellung wird gebeten. Die Gesamtübersicht der ILO-Publikationen (in Englisch) finden Sie unter

Die aktuellen Publikationen finden Sie im ILO-Katalog September 2007 - February 2008:
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ILO Publications February 2008 - July 2008
Employment - Labour Issues and Labour Law - Social ProtectionWorking - Conditions and Occupational Safety and Health - Gender Issues and Women at WorkManagement and Training - Labour Statistics Subscriptions 2008
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Vereinigungsfreiheit in der Praxis: Gesammelte Erfahrungen
Die Vereinigungsfreiheit ist ein wichtiger Baustein für sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt. Das Recht von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Organisationen ihrer Wahl zu gründen und ihnen beizutreten, ist ein integraler Bestandteil einer freiheitlichen und offenen Gesellschaft.
Menschenwürdige Arbeit für alle Frauen und Männer in Freiheit, Sicherheit und Würde und unter gleichen Bedingungen, kann nur verwirklicht werden, wenn sie bei der Bestimmung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen Mitsprache haben und auf die allgemeine wirtschaftliche und soziale Entwicklung in ihren Gesellschaften Einfluß nehmen können.
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Cross-Border Social Dialogue and Agreements: An emerging global industrial relations framework?
Many multinational companies have adopted corporate codes of conduct that have social provisions. In some industrial countries, in fact, most multinationals have such codes. Yet there is concern that these codes, important as they are, may not translate into actual improvements in workers' rights and employment conditions. Indeed, these private initiatives often lack the kinds of monitoring mechanisms needed to ensure that social provisions are implemented in practice.
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Pursuing decent work goals: Priorities for research
The present volume has its origins in a research conference on "Decent Work, Social Policy and Development"held from 29 November to 1 December 2006 and organized by the ILO's International Institute for Labour Studies (IILS). What comes out is a rich menu of themes that require new analysis. In particular, the growth in underground economy and informal employment is rightly regarded as a key issue which is not properly understood.
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Yearbook of Labour Statistics 2007 (66. Ausgabe),
Time Series and Country Profils
Dieses einzigartige nunmehr bereits in der 66. Ausgabe vorliegende dreispracheige (E/F/S) Referenzwerk über die Welt der Arbeit umfaßt differenziertes Datenmaterial zu Erwerbsbevölkerung, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Arbeitszeit, Löhne, Arbeitskosten, Verbraucherpreise, Arbeitsunfälle sowie Streiks und Aussperrungen. Ausdifferenzierte Zahlen zum Bereich Gender sind soweit verfügbar in den Tabellen Erwerbsbevölkerung, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Arbeitszeit und -löhne ausgewiesen. Die Daten kommen aus mehr als 190 Ländern und erstrecken sich über einen Zeitraum von zehn Jahren. Als weiteren Service bieten wir zum Yearlbook of Labour Statistics Time series den Band country profils sowie als CD-Rom: YLS 2007 + Volumes 1-10 Sources and Methods
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Key Indicators of the Labour Market, KILM Fifth Edition
Mit der aktuelle vorliegenden fünften Auflage bietet KILM einen profunden und unkomplizierten Zugang zu den wichtigsten Arbeitsmarktdaten weltweit. Das Werk basiert auf internationalen, nationalen und regionalen Datenquellen und bietet Statistiken von mehr als 200 Staaten von 1980 bis zum jüngst verfügbaren Jahrgang. Die 20 Arbeitsmarktindikatoren ermöglichen globale und regionale Bewertungen der weltweiten Arbeitsmärkte. Jedem Indikator ist eine ausführliche Einführung zu dessen Nutzung vorangestellt. Kurz: Ein unentbehrliches und grundlegendes statistisches Referenzwerk für Forschung und Arbeitsmarktanalyse.
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In Defence of Labour Market Institutions
Seit den frühen 90er Jahren wurden die Debatten über die Leistung von Arbeitsmarktinstitutionen, deren Ausführungsrichtlinien und die ökonomischen Kosten erhitzt geführt. Dieser Band bietet einen umfassenden Beitrag zu dieser Debatte indem er die Vorteile von Arbeitsmarktinstitutionen aus der Perspektive von Entwicklungsländern untersucht. Führende Experten aus diesen Bereichen bieten eine aufschlussreiche Analyse wie unterschiedliche Arbeitsmarktinstitutionen - wie Arbeitsverwaltung, Gewerkschaften, Mindestlohnvereinbarungen, Ausbildungs- und Arbeitslosenversicherung - die Arbeit in diesen jeweiligen Segmenten beeinflussen.
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Microfinance and Public Policy
Häufig stoßen Praktiker im Bereich der Mikrofinanzierung auf folgende Herausforderung: Wie lässt sich die Verpflichtung von "Microfinance Institutions" (MFI) verwirklichen, die Ziele Armutsreduzierung und Wirtschaftlichkeit zu vereinbaren bei gleichzeitiger Integration in den Finanzmarkt und dem Auslaufen von Subventionen? Um die Verbindung zwischen sozialer und finanzieller Durchführung von Mikrofinanzierungen besser zu verstehen, wurden 45 unterschiedliche "Microfinance Institutions" aus 24 Ländern auf ihre Effizienz untersucht. Fünf Faktoren zur Bestimmung von Effizienz einer jeden MFI im Verhältnis zu einer vergleichbaren Institution wurden bestimmt: Standort, Rechtsform, Ausführungsverfahren (z.B. Einsatz von individuellen oder Gruppenverträgen), Subventionen und Personalangelegenheiten.
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ABC of women workers' rights and gender equality
Internationale Arbeitsnormen und nationale Gesetzgebung sollen die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern fördern. Oft kennen die Arbeitnehmerinnen aber diese Rechte und Normen nicht. Dieses Handbuch füllt diese Lücke. Es konzentriert sich auf die Pflichten von Staaten und Arbeitgebern und die entsprechenden Arbeitnehmerrechte mit Bezug auf geschlechtspezifische Fragen im Rahmen der Übereinkommen und Empfehlungen der IAO. Enthalten sind beispielsweise Informationen über sexuelle Belästigung, Frauen im Enwicklungsprozess, den schwierigen Weg von Frauen in Führungspositionen u.a.
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ILO Principles concerning the right to strike
Respect for freedom of association around the world is a fundamental and unavoidable requirement for the International Labour Organization because of its most essential structural charateristic, namely tripartism, and the important responsibilities based on the Constitution and ILO instruments that employers' and workers' organizations are called upon to exercise within the Organization itself as well as within the different member States. Without freedom of association or, in other words, without employers' and workers' organizations that are autonomous, independent, representative and endowed with the necessary rights and guarantees for the furtherance and defence of the rights of their members and the advancements of the common welfare, the principle of tripartism would be impaired, if not completely stripped of all meaning, and chances for greater social justice would be serouisly prejudiced.
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Working time and workers' preferences in industrialized countries
Globalisierung, demographischer Wandel, ein steigender Anteil von Frauen am Arbeitsmarkt: diese Veränderungen haben die Arbeitszeiten verändert, die oftmals unterschiedlicher und individueller gestaltet sind, als dies noch vor einigen Jahren möglich zu sein schien. Dies hat durchgreifende Auswirkungen sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozio-ökonomischer Hinsicht. Dieser Band untersucht die sich verändernden Arbeitzeiten in industrialisierten Ländern. Zahlreiche Aspekte dieses fesselnden Themas werden analysiert: aktuelle Trends in der Arbeitszeitgesetzgebung, Arbeitszeitrends in ausgesuchten Unternehmen oder Effekte der Arbeitszeitveränderungen auf die sog. "work-life-balance".
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International Labour Review 2007 / 3+4
Die International Labour Review, ILR ist eine wichtige Quelle für Lehrende, Studenten und Entscheidungsträger. Gerade in unserer Zeit, in der der Bedarf nach "Menschenwürdiger Arbeit" größer ist als jemals zuvor, ist auch eine Wissensbasis nötig die eine Arbeits- und Sozialpolitik formuliert, die diesem Bedürfnis gerecht wird. Vor diesem Hintergrund wurde die International Labour Review - das ILO Flaggschiff seit 1921 - reorganisiert. Die zweite Ausgabe mit neuer Struktur liegt vor.
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Winners or Losers? Liberalizing Public Services
Für viele Menschen bedeutet die Privatisierung der öffentlichen Dienste, daß sie nicht mehr länger Nutzen daraus ziehen, da sie für sie nicht mehr bezahlbar sind oder da sie nicht zu der sozialen Klasse zählen, für die die privaten Dienste gedacht sind. Man weiß zu wenig über die Veränderungen, hinsichtlich dieser Dienstleistungen, die lange als öffentliches Gut oder soziales Recht angesehen wurden. Wie sind die Auswirkungen auf die soziale und wirtschaftliche Sicherheit der Angestellten in öffentlichen Dienstleistungsunternehmen, die in private Unternehmen umgewandelt werden? Was passiert mit Angestellten und "Kunden" wenn Teile des öffentlichen Dienstes privatisiert werden, sich zu Konkurrenten entwickeln? Wie schnell vollzieht sich die Privatisierung der öffentlichen Dienste, in welchen Ländern und mit welchen Maßnahmen? Dies sind einige Fragen, die für Bereiche wie Gesundheitsdienste, Elementarbildung und weiterführende Bildung, Rentenversicherung, Weiterbildung für den Arbeitsmarkt, soziale Dienstleistungen sowie die Privatisierung im Strafvollzug untersucht werden.
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Working Time around the World
John Maynard Keynes wagte einst die Voraussage, daß sich für seine Enkelgeneration der Drei-Stunden-Arbeitstag durchsetzen werde. Siebzig Jahre später ist die Frage der Arbeitszeit genauso relevant wie zur Zeit der Einführung der 40-Stundenwoche. Mit dem Titel "Working Time around the World" liegt eine weltweit vergleichende Analyse von Arbeitszeitgesetzen, Arbeitszeitpolitiken und aktuellen Arbeitszeiten vor. Trotz eines jahrhundertelangen Optimismus über reduzierte Arbeitszeiten und einigen Fortschritten bei gesetzgeberischen Massnahmen zur Arbeitszeitbegrenzung zeigt dieser Titel, dass - ohne ein klares Signal zur Arbeitszeitreduzierung - die Unterschiede in industrialisierten und sich entwickelnden Ländern beachtlich bleiben. Die Studie macht einige Vorschläge, wie diese Kluft geschlossen werden kann.
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Gleichheit bei der Arbeit: Den Herausforderungen begegnen
90 Prozent aller Mitgliedsstaaten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) haben inzwischen die Kernarbeitsnormen gegen Diskriminierung haben ratifiziert und sich damit zur Verabschiedung entsprechender Gesetze verpflichtet. Doch Gesetze allein reichen nicht aus, um Diskriminierung wirksam zu bekämpfen. Dies zeigt der zweite globale Diskriminierungsbericht der ILO, der am Donnerstag in Brüssel und Berlin vorgestellt wurde. Der Bericht lenkt die Aufmerksamkeit von Regierungen und Sozialpartnern auch auf neue Formen der Diskriminierung, die noch zu wenig Beachtung finden - beispielsweise aufgrund von Alter, HIV/AIDS, eines ungesunden Lebensstils oder der Wahrscheinlichkeit bestimmter genetischer Krankheiten.
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The evolving world of work in the enlarged EU - Progress and vulnerability
Arbeitslosigkeit, erhöhter Konkurrenzdruck und Globalisierung hat zu erheblichen Veränderungen auf den Arbeitsmärkten geführt. Der Anstieg der Mitgliedsländer der Europäischen Union (EU) von zehn auf 27 Länder hat zu Transformationen in der Beschäftigung und den Arbeitsbedingungen geführt. Der Titel bietet in umfassender Weise Länderstudien zu wichtigen Teilgebieten der Welt der Arbeit in der erweiterten EU: Arbeitsverträge, Arbeitszeit und Arbeitsdichte, Löhne, Weiterbildung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, sozialer Dialog, Arbeitnehmer-Mitbestimmung sowie Gleichgewicht von Berufs-und Familienaufgaben. Daneben werden "am meisten von Risiken betroffenen Gruppen" benannt, die "arbeitenden Armen", die sich oftmals am unteren Ende der Lohnskala befinden und oftmals ausgeschlossen sind von den positiven Entwicklungen am Arbeitsmarkt.
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Flexicurity - A relevant approach in Central and Eastern Europe
Die Studie bietet einen wichtigen Beitrag zur Debatte über das Wechselverhältnis von Flexibilität und sozialer Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt in den Ländern Ost- und Südosteuropas ( Kroatien, Ungarn, Litauen und Polen). Die beiden Autorinnen - führende Expertinnen auf ihrem Gebiet - und ausgewiesene nationale Experten für die einzelnen Länderstudien, stellen das Leitbild Flexibilität in den untersuchten Ländern dar. Der Titels schreibt die Analyse fort, die bereits in der vorhergehenden Studie "Labour Markets in Transition" vorgelegt
wurde.
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Protecting the Poor - A microinsurance compendium
Dieses Kompendium konnte unter Federführung der Microinsurance Working Group of the Consultative Group to Assist the Poorest (CGAP), einem Konsortium von 33 öffentlichen und privaten Entwicklungsagenturen, erscheinen. Angeregt durch die ILO, brachte die Arbeitsgruppe alle Beteiligten, wie Geberorganisationen, Versicherungen und andere an der Entwicklung von Versicherungsleistungen für Haushalte mit geringem Einkommen in Entwicklungsländern zusammen. Hiermit liegen die Ergebnisse eines vierjährigen Forschungsprozesses zum Verständnis einer guten (oder auch schlechten) Praxis zur Versorgung armer Menschen mit Versicherungsleistungen vor.
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Das Ende der Kinderarbeit - Zum Greifen Nah
Dieser zweite Bericht über Kinderarbeit dokumentiert die Tatsache, daß es zum ersten Mal weltweit zu einem Rückgang der Kinderarbeit gekommen ist; am deutlichsten fiel dieser Rückgang bei den schlimmsten Formen der Kinderarbeit aus. Er untersucht, wie dies erreicht worden ist. Es hat sich gezeigt, daß Länder nicht reich sein müssen, um Kinderarbeit zu beseitigen. Wirtschaftlicher Fortschritt ist zwar wichtig, ebenso wichtig sind jedoch die richtigen politischen Handlungskonzepte.
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Offshoring and the Internationalization of Employment
Sind Arbeitsplatzverluste und die Verschlechterung von Arbeitsbedingungen in den Industrieländern auf die Globalisierung und die Verlagerung von Arbeitsplätzen zurückzuführen? Gegenläufig zum weitverbreiteten Glauben, belegen dies die meisten Wirtschaftsanalysen, die die langfristigen und globalen Auswirkungen der Internationalisierung von Beschäftigung untersuchen, nicht. Für Arbeitnehmer, die gerade ihre Arbeit verloren haben, ändert jedoch diese positive langfristige Auswirkung nichts an ihrer Situation. Die Tagung des dritten Annecy Symposiums, das im April 2005 stattgefunden hat, diskutierte dieses Paradox: Die Globalisierung könnte das Wohlergehen der Länder, die an diesem Prozess teilnehmen, verbessert haben und somit Armut reduziert haben; dennoch wird die Globalisierung mehr und mehr wie ein arbeitsplatzverschlingendes Monster betrachtet, mit wenigen Möglichkeiten des Ausgleichs für die Betroffenen.
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Philosophische und spirituelle Perspektiven zur Menschenwürdigen Arbeit
Arbeit besitzt in allen Gesellschaften eine ethische Dimension, verbunden mit den Rechten und Ansprüchen derer, die sie ausführen. Dazu gehörten auch spirituelle Werte, wie Würde, persönliche Identität, ein sinnerfülltes Leben, usw.
Das Buch führt Vertreter der jüdischen, christlichen, muslimischen, hinduistischen, buddhistischen, konfuzianischen sowie verschiedener weltlicher Traditionen zusammen, um Kommentare und Gedanken über die Grundlagen der Menschenwürde bei der Arbeit auszutauschen, wie ihn die IAO versteht: Vereinigungsfreiheit, Beseitigung von Zwangs- und Pflichtarbeit, Abschaffung der Kinderarbeit und Beseitigung von Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf.
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Eine Globale Allianz gegen Zwangsarbeit
Zwangsarbeit gibt es in irgendeiner Form auf allen Kontinenten in nahezu allen Ländern und in jeder Art von Volkswirtschaft. Es gibt nach wie vor Fälle von "traditionellen" Formen der Zwangsarbeit, wie man sie nennen könnte. Hierzu gehören tiefverwurzelte Schuldarbeitssysteme in Teilen Südasiens, die Schuldknechtschaft, von der hauptsächlich indigene Völker in Teilen Lateinamerikas betroffen sind, und die verbleibenden sklavereiähnlichen Praktiken, die heutzutage vor allem in Westafrika anzutreffen sind.
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Menschenhandel und Arbeitsausbeutung in Deutschland
In ihrem Bericht über Menschenhandel in Deutschland hat die ILO mehr als vierzig Fälle dargestellt, in denen Migranten unter Anwendung von Zwang zu unwürdigen Bedingungen und teilweise auch unter Vorenthaltung des Lohns gearbeitet haben. Sie sind nicht nur im Sexgewerbe anzutreffen, sondern auch auf dem Bau, in der Landwirtschaft, in Schlachthöfen oder in Privathaushalten. Dies verstößt gegen grundlegende Menschenrechte und die Kernarbeitsnormen der ILO.
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Implementing Codes of Conduct - How Business Manage Social Performance in Global Supply Chains
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts befindet sich die verarbeitende Industrie inmitten einer bedeutenden Umgestaltung, in der Waren von Fabriken in Sao Paulo, Ho Chi Minh oder Guanzhou in die Regale der Geschäfte in New York, Hamburg oder Sydney gelangen. Im gleichen Maße wie die Produktion von Waren sich globalisierte - mit Auswirkungen auf Arbeitnehmer und Gesellschaften - hat die ILO nach Antworten für die schwierige Frage gesucht: Wie lassen sich freiwillige Unternehmensinitiativen in eine Wertschöpfungskette umsetzen, die sich über den gesamten Globus erstreckt? Basierend auf hunderten von Interviews mit Managern, Aktivisten, Regierungsmitarbeitern, Fabrikarbeitern und Arbeitnehmervertretern präsentiert dieser Titel eine ausführliche Forschung zum Thema weltweit agierender Lieferketten und Corporate Social Responsibility (soziale Verantwortung von Unternehmen).
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World Employment Report 2004-2005
Die Sicherung von Beschäftigung und die Schaffung von Arbeitsplätzen muss dem Bericht zufolge ein zentrales Ziel sein, an dem die Wirtschafts- und Sozialpolitik ausgerichtet werden müssen. Doch Arbeit per se ist noch kein Garant für Einkommen. Es muss gewährleistet werden, dass es sich um hinreichend produktive Arbeit handelt. Höhere Produktivität schafft nicht nur Einkommen, sondern lässt auch die Preise von Investitions- und Verbrauchsgütern sinken. Die höhere Kaufkraft wiederum wirkt sich positiv auf die Nachfrage und damit auch auf Wirtschaftswachstum, Investitionen und Arbeitsplätze aus. Aufgabe der Politik muss es sein, die makroökonomischen Gewinne durch höhere Produktivität für den Arbeitsmarkt nutzbar zu machen.
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Economic Security for a better World
Sozioökonomische Sicherheit fördert Lebenszufriedenheit, Wirtschaftswachstum und soziale Stabilität. Zu diesem Ergebnis kommt die Publikation "Economic Security for a Better World", in dem zum ersten Mal die soziale und sozioökonomische Sicherheit von Menschen weltweit gemessen wurde. Der Index Sozioökonomischer Sicherheit wurde in über 90 Ländern erhoben und umfasst 86 Prozent der Weltbevölkerung. Dieser Index repräsentiert sieben Formen arbeitsbezogener Sicherheit und berücksichtigt jeweils sozialpolitische Gesetzgebung und Institutionen. Der empirischen Arbeit liegt der Versuch zugrunde, die Werte und Prinzipien, die die ILO seit langem vertritt, in den Kontext des 21. Jahrhunderts zu stellen, in dem soziale und wirtschaftliche Rechte an die oberste Stelle politischen Denkens gestellt werden und in dem gesellschaftliche Solidarität und Voice (Stimme) als essentiell betrachtet werden.
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Eine Faire Globalisierung - Chancen für alle schaffen
Wie können wir die Globalisierung verändern, damit ihre Gewinne gerechter zwischen Ländern und Völkern aufgeteilt werden? Ein neuer, wegweisender Bericht, den die Weltkommission für die soziale Dimension der Globalisierung der Internationalen Arbeitsorganisation vorgelegt hat, sieht Veränderungen nicht nur als möglich, sondern als unbedingt notwendig an. Ein gerechter und integrierender Globalisierungsprozess muß weltweit Priorität erhalten.
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