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Berliner Bündnis gegen Menschenhandel

Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

ILO legt neue Broschüre über verbessertes Risikomanagement vor

30 Juni 2008 - Zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April ruft die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) zu verstärkten Anstrengungen beim Risikomanagement auf, um die persönlichen wie auch die wirtschaftlichen Lasten zu reduzieren, die durch Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen entstehen.

In einer neuen Broschüre* listet die ILO verschiedene Instrumente zum Risikomanagement auf, die dabei helfen, Risiken und Gefahren zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ihrer Verminderung zu entwickeln. Die ILO schätzt die Zahl der Todesfälle durch Unfälle und Erkrankungen am Arbeitsplatz auf 2,2 Millionen pro Jahr – mit zunehmender Tendenz. Darüber hinaus erleiden jährlich 270 Millionen Menschen Arbeitsunfälle, die zu mindestens drei Tagen Arbeitsausfall führen, und weitere 160 Millionen Menschen leiden an arbeitsbedingten Erkrankungen.

"Millionen von Arbeitsunfällen und von Erkrankungen am Arbeitsplatz kosten nicht nur zahlreiche Menschenleben. Sie fordern auch einen hohen Tribut von Unternehmen, Volkswirtschaften und der Umwelt", sagte der Generaldirektor der ILO, Juan Somavia. "Wenn wir die Gefahren rechtzeitig erkennen, sie an der Wurzel bekämpfen und eine Kultur der Prävention fördern, können wir die Zahl der Verletzungen und Erkrankungen am Arbeitsplatz signifikant verringern."

Die Leiterin der ILO-Abteilung für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, Sameera Al-Tuwaijri, erklärte dazu: "Es lässt sich eindeutig belegen, dass gesunde Arbeitskräfte zu einer höheren Produktivität beitragen. Die Zahl der Arbeitsunfälle und arbeitsbedingten Erkrankungen - und damit auch die Versicherungsansprüche – zu verringern nützt daher den einzelnen Unternehmen ebenso wie der ganzen Wirtschaft."

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World Day for Safety and Health at Work

 
Last update:29.01.2009 ^ top