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ILO helpdesk to implement decent work principles in companies

Unterstuetzung von Unternehmen bei der praktischen Umsetzung der Prinzipien menschenwuerdiger Arbeit

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Berliner Bündnis gegen Menschenhandel

ECOSOC verabschiedet Ministererklärung zu menschenwürdiger Arbeit

Das Ziel, produktive und menschenwürdige Arbeit für alle zu schaffen, soll in allen UN-Organisationen verankert werden

13. Juli 2006 - Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat sich auf seiner Tagung in Genf Anfang Juli für die Schaffung produktiver und menschenwürdiger Arbeit (decent work) für alle ausgesprochen. Mit einer entsprechenden Erklärung schlossen die Minister der 54 Mitgliedsstaaten des Rates ihre diesjährige Tagung ab.

"Wir sind von der dringenden Notwendigkeit überzeugt, auf nationaler und internationaler Ebene ein Umfeld zu schaffen, dass die Schaffung produktiver und menschenwürdiger Beschäftigung für alle als Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung begünstigt", heißt es in der Erklärung. Solch ein Umfeld müsse Investitionen, Wachstum und Unternehmensgründungen fördern. Die Chance, produktive Arbeit unter den Bedingungen der Freiheit, Gleichheit, Sicherheit und Würde zu finden, sei

"entscheidend für die Beseitigung von Hunger und Armut, die Verbesserung des wirtschaftlichen und sozialen Wohlergehens der Menschen, für dauerhaftes Wirtschaftswachstum und nachhaltige Entwicklung sowie für eine gerechte Globalisierung",

so der ECOSOC weiter. Sozialer Schutz, die Einhaltung der grundlegenden Arbeitsrechte und sozialer Dialog müssten zentrale Elemente der Entwicklungsstrategie und der internationalen Zusammenarbeit werden. Eine entsprechende Koordinierung und Zusammenarbeit der bi- und multilateralen Entwicklungshilfeorganisationen sei wünschenswert. Als zusätzliche Elemente nannten die Minister unter anderem auch die Gleichberechtigung der Frauen, gerechten und ausreichenden Zugang zu Bildung, spezielle Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sowie ländliche Entwicklung. Die Wirtschaftspolitik solle nicht zuletzt auf die Schaffung von Arbeitsplätzen ausgerichtet werden, und die sozialen Auswirkungen der Globalisierung sollten stets mit berücksichtigt werden.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) begrüßt die Ministererklärung. "Durch diesen Schritt ergibt sich die außergewöhnliche Chance, das Ziel produktiver und menschenwürdiger Beschäftigung für alle in die Arbeit sämtlicher Organisationen der Vereinten Nationen einzubetten", sagte ILO-Generaldirektor Juan Somavia. "Dies kann einen Politikdialog unter den internationalen Organisationen – einschließlich Internationalem Währungsfonds und Weltbank – in Gang setzen, um bei der Erreichung dieses auf dem UN-Weltgipfel 2005 beschlossenen Ziels an einem Strang zu ziehen."

Weitere Informationen

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Bericht des Generaldirektors: Arbeit als Weg aus der Armut - (pdf 880 kb)

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Eine Faire Globalisierung: Die Rolle der IAO - (pdf 450 kb)

 
Last update:06.10.2008 ^ top