EPIC-Launch in der Region Lateinamerika und Karibik

Am 29. Januar 2018 fiel der Startschuss für die Equal Pay International Coalition (EPIC) in der Region „Lateinamerika und Karibik“. Panamas Präsident Juan Carlos Varela unterstützte durch seine Teilnahme die Initiative. EPIC soll in der Region zur Reduzierung des Lohngefälles zwischen Frauen und Männern beitragen. Derzeit liegt der Lohnunterschied hier bei 15 Prozent.

In den zehn Jahren von 2005 bis 2015 ist das Lohngefälle in der Region „Lateinamerika und Karibik“ zwar um 6 Prozent auf 15 Prozent gesunken. Dennoch müssen die Anstrengungen erhöht werden, um die Ziele der Agenda 2030 in der Region zu erreichen. Der Start von EPIC für Lateinamerika und die Karibik Ende Januar 2018 ist deshalb ein wichtiger Schritt. Mit dabei beim Launch: Panamas Präsident Juan Carlos Varela, der in seiner Rede die Wichtigkeit gleicher Bezahlung betonte.

Am 18. September 2017 wurde EPIC durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York ins Leben gerufen – initiiert von ILO, UN Women und OECD. Ziel der Multi-Stakeholder-Koalition ist es, den Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern zu reduzieren und gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit zu erreichen. Als politische Plattform führt EPIC Regierungen, internationale Organisationen, regionale Organisationen, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände, die Zivilgesellschaft und andere zuständige Akteure zusammen, um einen Austausch über politische Strategien und gute Praxis zur Reduzierung des Gender Pay Gap zu erreichen. Auf politischer Ebene sollen zudem Maßnahmen ergriffen werden, die eine verstärkte Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt fördern.