10. Regionaltreffen Europa und Zentralasien

Das Regionaltreffen Europa und Zentralasien der ILO vereint alle vier Jahre Regierungs-, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen der 51 Länder der Region. Ziel ist der Austausch über wirtschaftliche und soziale Fragen in der Region sowie der Festsetzung von Schwerpunkten. Im Zentrum standen Follow-up-Diskussionen zum letzten Regionaltreffen in Oslo und die Zukunft der Arbeit.

Das diesjährige 10. Regionaltreffen Europa und Zentralasien bot Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, was seit Oslo zur Überwindung der Krise geschehen ist. Das Wirtschaftswachstum bleibt auch ein knappes Jahrzehnt nach der globalen Finanz- und Jobkrise hinter den Erwartungen zurück.

Jülide Sarıeroğlu, türkische Ministerin für Arbeit und Soziale Sicherheit, leitete als Vorsitzende das Regionaltreffen. Im Mittelpunkt standen Diskussionen rund um das Thema Zukunft der Arbeit. Das Treffen bot Gelegenheit, sich über Themen wie menschenwürdige Arbeitsplätze für alle, neue Formen der Arbeits- und Produktionsorganisationen, Governance von Arbeit und gesellschaftliche Konsequenzen auszutauschen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einigten sich auf die Istanbul Initiative, einem Fahrplan zur Zukunft der Arbeit. Betonte wurde insbesondere eine starke und verantwortungsvolle Sozialpartnerschaft als zentralen Beitrag für sozialen Fortschritt und Stabilität in der Region Europa und Zentralasien.