ILO-DGB-Rechtsschutzkonferenz

Der Deutsche Gewerkschafsbund (DGB) und die ILO-Repräsentanz Deutschland luden zu einer eintägigen Veranstaltung in das Berliner ILO-Büro ein. Im Mittelpunkt der Tagung standen die ILO-Übereinkommen und ihre Bedeutung für das deutsche Arbeitsrecht.

Eröffnet wurde die Konferenz von der Direktorin der ILO Deutschland, Dr. Annette Niederfranke. Weitere Blöcke wurden von Norbert Schuster, Juristischer Berater des DGB, zur Normensetzung und Rudolf Buschmann, Rechtsexperte des DGB Rechtsschutz, zur Anwendbarkeit der ILO-Normen auf die Rechtspraxis im deutschen Arbeitsrecht abgedeckt.

Zentrale Themen der Veranstaltung waren die ILO-Übereinkommen und die Zukunft der Arbeit, insbesondere im Zuge einer zunehmenden Internationalisierung von Arbeit. Die Bedeutung der internationalen Arbeitsnormen wurde aufgezeigt und Verfahren der Normsetzung und -kontrolle standen im Mittelpunkt, gerade vor dem Hintergrund einer globalisierten, vernetzten Welt. Die Verknüpfung von internationalen arbeitsrechtlichen Mindeststandards mit nationalem Recht wurden intensiv erörtert.