ILO auf dem Youth20 Summit

Vom 1. bis zum 8. Juni kamen mehr als 70 junge Erwachsene aus den G20 Staaten zum Youth 20 Dialogue in Berlin zusammen, um ihre Ideen für die Gestaltung der Welt zu formulieren. Malte Drewes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der ILO Vertretung in Deutschland, nahm an der Expertenrunde teil und informierte zum Thema Beschäftigung und die Zukunft der Arbeit.

Die jungen Erwachsenen aus über 20 Ländern trafen sich in Berlin und Kleinmachnow, um ein eigenes G20 Positionspapier mit Lösungsvorschlägen und Politikempfehlungen auszuarbeiten, dass am Ende des Y20 Dialogs der Kanzlerin Angela Merkel überreicht wurde. Der Jugendgipfel ist Teil des breit angelegten Austausches mit der Zivilgesellschaft. Neben Teilnehmenden aus den G20 Staaten sandten ausgewählte internationale Organisationen wie die ILO ebenfalls Vertreter. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Um ein gemeinsames Papier zu entwickeln, vertieften sich die Teilnehmenden zunächst in die jeweiligen Schwerpunkte der diesjährigen Präsidentschaft. Die Themenpalette reichte von Klimaschutz über Welthandel bis hin zu Arbeitsmarktpolitik. Am Sonntag den 4. Juni stand der Austausch mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf dem Programm. Malte Drewes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der ILO Vertretung in Deutschland, wurde als Experte eingeladen, am Thementisch Beschäftigung Fragen zu beantworten und den Teilnehmenden zu helfen ihre Position zu schärfen. Die Diskussionen drehten sich vor allem um die Herausforderungen der Zukunft der Arbeit aufgrund von atypischer Beschäftigung. Weiterhin wurden die Themen Frauenerwerbstätigkeit und Ausbildungssysteme diskutiert. Konkret wurden Lösungsansätze zur Zukunft der Sozialpartnerschaft und sozialen Sicherung sowie zur verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Familie in das Positionspapier aufgenommen.