Publikationen

Neben der Normsetzung, Normenkontrolle und der Entwicklungszusammenarbeit ist die ILO auch Forschungseinrichtung zu arbeitsmarktpolitischen Themen. Sie erhebt Daten zur Arbeitsmarktsituation in allen Mitgliedsstaaten, evaluiert diese und veröffentlicht regelmäßig Publikationen zu ihrer Arbeit. Die globale Forschungsagenda der ILO teilt sich in vier Themenbereiche: Beschäftigung und die Qualität von Arbeit, Investitionsrentabilität der sozialen Sicherheit, Diskriminierung sowie internationale Arbeitsstandards und eine inklusive, soziale Globalisierung.
Interessierte haben Zugang zu den verschiedenen Datenbanken und Publikationen der ILO: Büchern, wissenschaftlichen Journals, Research Briefings und der Working Paper Series.

Weitere Hinweise  auf aktuelle ILO-Publikationen in Genf.

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Ausgewählte Publikationen

  1. World Employment and Social Outlook 2018: Greening with jobs

    24 Millionen neue Arbeitsplätze können bis 2030 weltweit geschaffen werden, wenn man die richtigen Maßnahmen zur Förderung einer ökologischen  Wirtschaft ergreift, so die zentrale Schlußfolgerung aus dem  aktuellen WESO-Report der ILO.

  2. 107. Internationale Arbeitskonferenz, Report I B

    Die Initiative für erwerbstätige Frauen: Ein Vorstoß für Gleichstellung

    Die ILO setzt sich seit Jahren erfolgreich für Geschlechtergleichheit am Arbeitsplatz und in der Gesellschaft ein. Dieses Anliegen ist ein zentraler und wesentlicher Bestandteil des Mandats unserer Organisation für soziale Gerechtigkeit weltweit.

    Allerdings haben wir das Ziel der Gleichstellung noch längst nicht erreicht und kommen auf dem Weg dorthin nur langsam, ungleichmäßig und unsicher voran. Aus diesem Grund wurde die Initiative für erwerbstätige Frauen ins Leben gerufen, eine von sieben Jahrhundertinitiativen, mit denen die ILO die ersten 100 Jahre ihres Bestehens würdigt und sich auf die Zukunft vorbereitet.

  3. 107. Internationale Arbeitskonferenz, Report V (2)

    Beendigung von Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz

    Wie sieht die aktuelle Lage zur Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt aus? Und wie stehen die einzelnen ILO-Mitgliedsstaaten diesem Thema gegenüber? Auf diese und andere Fragen bietet der neue ILO-Report „Beendigung der Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt“ Antworten. Die ILO-Erhebung an 85 Regierungen, 179 Arbeitnehmer- und 29 Arbeitgeberverbänden hat zum Ziel, die Normsetzung in diesem Bereich voranzubringen.

  4. Zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, 28. April 2018

    Improving the Safety and Health of Young Workers

    Krank werden durch Arbeiten? Jährlich sterben 2,8 Millionen Menschen aufgrund von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Krankheiten. Der aktuelle ILO-Bericht zeigt: Es sind insbesondere die jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die deutlich mehr Arbeitsunfälle erleiden als ihre älteren Kollegen. Neuesten europäischen Daten zufolge ist die Häufigkeit nichttödlicher Arbeitsverletzungen bei jungen Beschäftigten zwischen 18 und 24 Jahren um mehr als 40% höher als bei den Erwachsenen.

  5. Internationaler Frauentag, 8. März 2018

    World Employment and Social Outlook, WESO Trends for Women 2018

    Trotz deutlicher Fortschritte in den letzten 20 Jahren zeigen aktuelle ILO-Zahlen, dass sich Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern mit Blick auf Arbeitsmarktzugang, Arbeitslosigkeit und Arbeitsbedingungen weiterhin hartnäckig halten.

  6. Februar 2018

    ILO-Studie zu geschlechtsspezifischen Meinungsunterschieden zwischen Ökonominnen und Ökonomen

    Ökonominnen denken in Wirtschaftsfragen anders als Ökonomen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue ILO-Studie  . Danach befürworten weibliche Ökonomen in der EU im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen eher staatliche Interventionen und umweltpolitische Maßnahmen. Zudem sind sie eher der Meinung, dass ein stärkerer Beschäftigungsschutz zu keinem schwächeren Wirtschaftswachstum führt. Die Studie belegt damit nicht nur geschlechtsspezifische Unterschiede, sondern zeigt auch, wie wichtig es ist, Frauen gleichberechtigt in wirtschaftspolitische Diskussionen einzubeziehen.

  7. Februar 2018

    World Employment and Social Outlook - Trends  2018: Die alltägliche Realität nichtauskömmlicher Arbeit

    Arbeiten und trotzdem arm sein – das ist die tägliche Realität vieler erwerbstätiger Menschen auf der Welt, insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern. Eine Sonderauswertung des aktuellen ILO-Reports WESO Trends 2018  zeigt: Obwohl die Erwerbsarmut kontinuierlich abgenommen hat, stellen sich Fortschritte nur langsam ein und können mit der starken Bevölkerungszunahme kaum mithalten. Für 2018 wird erwartet, dass 40 Prozent der Erwerbstätigen in den Entwicklungsländern in extremer erwerbsbedingter Armut leben werden, das sind 114 Millionen Menschen.

  8. Januar 2018

    World Employment and Social Outlook - Trends 2018

    Der aktuelle ILO-Flagship-Report WESO Trends 2018 belegt das große Defizit an menschenwürdiger Arbeit. Die globalen Arbeitslosenraten bleiben hoch. Seit 2012 hat sich der zuvor erreichte Fortschritt im Rückgang von prekärer Arbeit nicht fortgesetzt. In 2017 befinden sich geschätzte 1.4 Milliarden Menschen in prekärer Beschäftigung. 2019 werden zusätzliche 35 Millionen Menschen in prekärer Beschäftigung erwartet, in Entwicklungsländern sind drei von vier Arbeitnehmer von prekärer Beschäftigung betroffen.

  9. November 2017

    World Social Protection Report 2017-19 Universal Social Protection to achieve the Sustainable Development Goals

    Die neuen Zahlen des World Social Protection Report 2017-19 Universal Social Protection to achieve the Sustainable Development Goals belegen, dass weniger als die Hälfte (45 Prozent) der Weltbevölkerung Zugang zu ausgewählten sozialen Leistungen hat, die übrigen 55 Prozent – insgesamt vier Milliarden Menschen – bleiben außen vor.

  10. Guiding principles on the access of refugees and other forcibly displaced persons to the labour market

    ILO Guiding principles on the access of refugees and other forcibly displaced persons to the labour market" mit dem Ziel, Arbeitsmigration in geregelten Bahnen zu gestalten. 

  11. Bericht IV zur 106. Internationalen Arbeitskonferenz, Genf 2017

    Arbeitsmigration im Wandel: Die damit verbundenen ordnungspolitischen Herausforderungen angehen

    Migration ist direkt oder indirekt mit der Suche nach menschenwürdigen Arbeitsmöglichkeiten verbunden. Arbeitsmigration ist ein dynamisches Phänomen von zunehmender Komplexität, das in und zwischen sämtlichen Regionen der Welt auftritt. Es bleibt eine Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, die ordnungspolitischen Herausforderungen zur Migration anzugehen und Wege zu finden, die Existenz- und Arbeitsbedingungen von Migrantinnen und  Migranten zu verbessern. 
    Entschließung über faire und wirksame Arbeitsmigration, 106. Internationale Arbeitskonferenz 2017, Ausschuß für Arbeitsmigration

  12. Neuerscheinung März 2017

    Women, gender and work: Social choices and inequalities. Volume 2

    Nach wie vor klaffen Lohnlücken zwischen den Geschlechtern und Frauen werden im Erwerbsleben auch heute noch ungleich behandelt. Der ILO Sammelband Women, Gender and Work: Social Choices and Inequalities. Volume 2 erscheint am 8. März und nimmt das Phänomen aus Sicht von Ökonomen, Soziologen und Juristen näher unter die Lupe.

  13. Neuerscheinung Februar 2017

    Internationale Normen - Nationale Verantwortung. Das Normengefüge der ILO in nationalen und internationalen Lieferketten

    Deutschland ist unter den Top fünf der am besten vernetzten Wirtschaften der Welt. Dies stellt gerade kleine und mittlere Unternehmen vor die Herausforderung, sich mit internationalen Arbeitsnormen und den Arbeitsbedingungen außerhalb der Bundesrepublik zu beschäftigen. Neben einer verständlichen Erklärung des Normengefüges der ILO zeigen wir Ihnen mit eindrücklichen Beispielen, was die ILO zur Verbesserung der weltweiten Arbeitsbedingungen in Lieferketten tut, wie wir direkt vor Ort mit Regierungen, Sozialpartnern und anderen Akteuren der Zivilgesellschaft kooperieren und wie Unternehmen uns dabei ein wichtiger Partner sein können.

  14. Europe's Disappearing Middle Class? Evidence from the World of Work

    Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise in der Welt der Arbeit haben  Menschen in der Mittelklasse erreicht: Länder wie Griechenland, Spanien, Estland, Zypern und Portugal gehören dazu, auch in Spanien war die Mittelklasse vor der Krise stärker. Die jüngste ILO-Veröffentlichung „Europe’s Disappearing Middle Class? Evidence from the World of Work“ belegt einen besonders starken Rückgang der Mittelklassen in Deutschland und Griechenland. Der Aufholeffekt der Mittelklassen der meisten mittel- und osteuropäischen Länder wurde durch die Krise gestoppt.

  15. Neuerscheinung  September 2016

    Gendergerechtigkeit stärken  Entgeltgleichheit sicherstellen - Ein ILO-Leitfaden für genderneutrale  Tätigkeitsbewertung

    Es klafft eine geschlechterspezifische Lohnlücke in Deutschland: Frauen verdienen bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durchschnittlich 22 Prozent weniger. Die ILO arbeitet konkret daran, Entgeltgleichheit weltweit und in Deutschland Wirklichkeit werden zu lassen. Bereits 1951 verabschiedete die ILO eine Kernarbeitsnorm zur Entgeltgleichheit, die fordert,Lohnlücken zu schließen. Zur Umsetzung dieser Norm gibt die ILO den Sozialpartnern Wissen und konkrete Hilfsmittel in die Hand, z.B. in deutscher Übersetzung des ILO-Equity Guides, damit Entgeltgleichheit im Rahmen der Tarifautonomie verwirklicht wird.

  16. Bericht I (B) des Generaldirektors 2016

    Die Initiative zur Beendigung von Armut: die IAO und die Agenda 2030

    ".... Armut, wo immer sie besteht, gefährdet den Wohlstand aller..." Erklärung von Philadelphia. Die Agenda 2030 ist das Instrument, das die internationale Gemeinschaft sich gegeben haat, um eine der zentralen  Missionen zu vollenden, die der IAO bei ihrer Gründung übertragen wurden - dafür zu sorgen, dass Armut  Geschichte ist.

  17. Bericht IV der Internationalen Arbeitskonferenz 2016

    Menschenwürdige Arbeit in globalen Lieferketten

    Globale Lieferketten bilden heute eine verbreitete Art der Organisation von Investitionen, Produktion und Handel in der globalen Wirtschaft. In zahlreichen Ländern und besonders in den Entwicklungslländern haben sie Beschäftigung und Chancen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung geschaffen. Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass die Dynamik der Produktion und der Beschäftigungsbeziehungen in der globalen Wirtschaft, darunter in einigen globalen Lieferketten, die Arbeitsbedingungen negativ beeinflussen kann. Der Einsturz des Rana Plaza-Gebäudes im jahr 2013 und die Fabrikbrände in Pakistan und Bangladesch im Jahr 2012 forderten über 1.500 Todesopfer und lösten einen erneuten Ruf nach globalen Maßnahmen aus, um in den globalen Lieferketten menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu verwirklichen.

  18. Bericht zur Internationalen Arbeitskonferenz, IAK 2016 General Survey Promoting Fair Migration

    Promoting Fair Migration

    Mit diesem Bericht in Form eines "General  Survey",  erstellt der ILO-Sachverständigenausschuß für die Durchführung der Übereinkommen und Empfehlungen Richtlinien  für ein bestimmtes Thema - hier "Faire Migration fördern" vor;  Anwendungsprobleme und Ratifizierungshindernisse werden ausführlich besprochen.

  19. ILO Century Series

    The ILO from Geneva to the Pacific Rim – West meets East

    Der Aufstieg Ostasiens und die anhaltende Bedeutung Zentralamerikas und Mexikos hat das Zentrum der Exportfabriken von Nordamerika in den pazifischen Raum verlegt. Dieser Essayband versammelt zum ersten Mal Beiträge, in denen die Rolle der ILO in diesem historischen Prozess beleuchtet wird. So hat die ILO im transnationalen Zusammenhang und für einzelne Nationen  dazu beigetragen, Ideen und praktische Handlungsoptionen zu entwickeln, um soziale und wirtschaftliche Reformen voranzubringen.

  20. 2015 World Report on Child Labour

    World Report on Child Labour 2015: Paving the way to decent work for young people

    Der  zweite  Bericht der Serie unterstreicht erneut die Notwendigkeit abgestimmter politischer Ansätze im Kampf gegen Kinderarbeit und für menschenwürdige Arbeitsplätze für Jugendliche. Schulbesuch und eine gute Ausbildung sind zentral für eine menschenwürdige Zukunft der Kinder. Bildung ist der einzige Weg für Kinder weltweit, grundlegendes Wissen und Fähigkeiten für zukünftiges Lernen zu erwerben.

  21. Die Jahrhundertinitiative zur Zukunft der Arbeit, Bericht I 2015

    Dieser Bericht kommt auf die Jahrhundertinitiative zur Zukunft der Arbeit zurück, die der ILO-Generaldirektor der Internationalen Arbeitskonferenz erstmals vor zwei Jahren vorgeschlagen
    habe. Sie hat große Beachtung und Unterstützung gefunden, wobei allgemein das Gefühl besteht, dass sie im Mittelpunkt der Aktivitäten aus Anlass des 100-jährigen Bestehensder IAO im Jahr 2019 stehen sollte.

  22. Towards better Work - Understanding Labour in Apparel Global Value Chains

    Seit den 1970er Jahren haben multinationale Markenfirmen der Bekleidungsindustrie ihre Herstellungsaktivitäten in Länder mit niedrigen Produktionskosten ausgelagert. Minimale Investitionen und niedrige Einstiegshürden haben zu  boomender Beschäftigung in Bekleidungsfabriken in Regionen mit begrenzter formeller Beschäftigung geführt. Während dies zu einer höheren Erwerbsbeteiligung und neuen Möglichkeiten vor allem für vormals ausgegrenzte Gruppen, wie unausgebildete Arbeiter und Migranten geführt hat, ist auch klar geworden, das Arbeiter häufig unter ausbeuterischen und bedrohlichen Arbeitsbedingungen arbeiten im Wettbewerb um die niedrigsten Produktionskosten im globalen Arbeitsmarkt. Der Einsturz der Rana Plaza Fabrik mit mehr als 1000 Toten hat dies in erschütternder Weise belegt.