Publikationen

Neben der Normsetzung, Normenkontrolle und der Entwicklungszusammenarbeit ist die ILO auch Forschungseinrichtung zu arbeitsmarktpolitischen Themen. Sie erhebt Daten zur Arbeitsmarktsituation in allen Mitgliedsstaaten, evaluiert diese und veröffentlicht regelmäßig Publikationen zu ihrer Arbeit. Die globale Forschungsagenda der ILO teilt sich in vier Themenbereiche: Beschäftigung und die Qualität von Arbeit, Investitionsrentabilität der sozialen Sicherheit, Diskriminierung sowie internationale Arbeitsstandards und eine inklusive, soziale Globalisierung.
Interessierte haben Zugang zu den verschiedenen Datenbanken und Publikationen der ILO: Büchern, wissenschaftlichen Journals, Research Briefings und der Working Paper Series.

Weitere Hinweise  auf aktuelle ILO-Publikationen in Genf.

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Ausgewählte Publikationen

  1. Neuerscheinung August 2017

    Die Zukunft menschenwürdiger Arbeit in Europa und Zentralasien - Chancen und Herauforderungen

    Bericht des ILO-Generaldirketor zur Zehnten Europäischen Regionaltagung, Istanbul, 2.-5. Oktober 2017: In der Welt der Arbeit vollziehen sich derzeit rasche Veränderungen. Sie sind bestimmt von Faktoren wie dem demographischen Wandel, der Globalisierung, dem technologischen Fortschritt und dem Klimawandel. Diese Megatrends geben den Menschen in Europa und Zentralasien  Anlass zu großer Sorge ,denn sie berühren ihren Arbeitsalltag. In den vergangenen Jahrhunderten war die Region das Zentrum industrieller Revolutionen und brachte soziale Muster hervor, die den Völkern in aller Welt als Inspiration dienten. Allgemein herrscht jedoch die Befürchtung, das frühere Wirtschafts- und Sozialmodell heute versagen könnten, und in diesem Fall wären neue Reaktionen gefragt.

  2. Guiding principles on the access of refugees and other forcibly displaced persons to the labour market

    "ILO Guiding principles on the access of refugees and other forcibly displaced persons to the labour market" mit dem Ziel, Arbeitsmigration in geregelten Bahnen zu gestalten. 

  3. Bericht IV zur 106. Internationalen Arbeitskonferenz, Genf 2017

    Arbeitsmigration im Wandel: Die damit verbundenen ordnungspolitischen Herausforderungen angehen

    Migration ist direkt oder indirekt mit der Suche nach menschenwürdigen Arbeitsmöglichkeiten verbunden. Arbeitsmigration ist ein dynamisches Phänomen von zunehmender Komplexität, das in und zwischen sämtlichen Regionen der Welt auftritt. Es bleibt eine Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft, die ordnungspolitischen Herausforderungen zur Migration anzugehen und Wege zu finden, die Existenz- und Arbeitsbedingungen von Migrantinnen und  Migranten zu verbessern. 
    Entschließung über faire und wirksame Arbeitsmigration, 106. Internationale Arbeitskonferenz 2017, Ausschuß für Arbeitsmigration

  4. Neuerscheinung Juni 2017

    World Employment and Social Outlook - Trends for Women 2017

    Es ist eine der dringlichsten Herausforderungen für die Arbeitswelt den Gender Gap zu schließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen am Arbeitsmarkt partizipieren, ist bedeutend geringer als bei Männern. Frauen haben es schwerer einen Arbeitsplatz zu finden und die Arbeitsbedingungen von Frauen geben weltweit weiterhin Grund zur Sorge. Weitere Informationen

  5. Neuerscheinung März 2017

    Women, gender and work: Social choices and inequalities. Volume 2

    Nach wie vor klaffen Lohnlücken zwischen den Geschlechtern und Frauen werden im Erwerbsleben auch heute noch ungleich behandelt. Der ILO Sammelband Women, Gender and Work: Social Choices and Inequalities. Volume 2 erscheint am 8. März und nimmt das Phänomen aus Sicht von Ökonomen, Soziologen und Juristen näher unter die Lupe.

  6. Neuerscheinung Februar 2017

    Internationale Normen - Nationale Verantwortung. Das Normengefüge der ILO in nationalen und internationalen Lieferketten

    Deutschland ist unter den Top fünf der am besten vernetzten Wirtschaften der Welt. Dies stellt gerade kleine und mittlere Unternehmen vor die Herausforderung, sich mit internationalen Arbeitsnormen und den Arbeitsbedingungen außerhalb der Bundesrepublik zu beschäftigen. Neben einer verständlichen Erklärung des Normengefüges der ILO zeigen wir Ihnen mit eindrücklichen Beispielen, was die ILO zur Verbesserung der weltweiten Arbeitsbedingungen in Lieferketten tut, wie wir direkt vor Ort mit Regierungen, Sozialpartnern und anderen Akteuren der Zivilgesellschaft kooperieren und wie Unternehmen uns dabei ein wichtiger Partner sein können.

  7. Neuerscheinung Januar 2017

    World Employment and Social Outlook, WESO - Trends 2017

    Globale Unsicherheit und der Mangel an menschenwürdiger Arbeit  verstärkt sozialen Unfrieden und die Migrationsbereitschaft in vielen Teilen der Welt. 2017 wird die Anzahl der arbeitslosen Menschen weltweit auf über 201 Millionen geschätzt  – mit einem erneuten Anstieg um 2,7 Millionen im Jahr 2018. Der  Anstieg der Erwerbsbevölkerung hält mit dem Angebot an guter Arbeit nicht Schritt.“Wir stehen vor der doppelte Herausforderung, die Schäden in Folge der globalen Wirtschaft-und Sozialkrise zu beheben und genügend gute Arbeitsplätze für Millionen Menschen zu schaffen, die jedes Jahr neu in das Erwerbsleben eintreten,“ so ILO-Generaldirektor Guy Ryder.

  8. Europe's Disappearing Middle Class? Evidence from the World of Work

    Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise in der Welt der Arbeit haben  Menschen in der Mittelklasse erreicht: Länder wie Griechenland, Spanien, Estland, Zypern und Portugal gehören dazu, auch in Spanien war die Mittelklasse vor der Krise stärker. Die jüngste ILO-Veröffentlichung „Europe’s Disappearing Middle Class? Evidence from the World of Work“ belegt einen besonders starken Rückgang der Mittelklassen in Deutschland und Griechenland. Der Aufholeffekt der Mittelklassen der meisten mittel- und osteuropäischen Länder wurde durch die Krise gestoppt.

  9. Neuerscheinung November

    Non-standard employment around the world: Understanding challenges, shaping prospects

    Der Bericht benennt Schlüsseltrends atypischer Beschäftigungsformen: In Industrieländern  kennen wir Teilzeitarbeit und „stundenweise Arbeit“ oder „Arbeit auf Abruf“ einschließlich sogenannter „Null-Stunden-Verträge“ (die keine Garantie für eine Mindeststundenarbeitszeit bieten), während  in Entwicklungsländern Gelegenheitsarbeiten vorherrschen. Ende 2015 arbeiteten bereits 2,5 Prozent der Arbeitnehmer in Großbritannien auf Grundlage von „Null-Stunden-Verträgen“. Zehn Prozent der Erwerbstätigen in den Vereinigten Staaten arbeiten mit irreguläre Arbeitszeiten oder auf Abruf. Die untersten Einkommensgruppen sind besonders betroffen.

  10. Neuerscheinung  September 2016

    Gendergerechtigkeit stärken  Entgeltgleichheit sicherstellen - Ein ILO-Leitfaden für genderneutrale  Tätigkeitsbewertung

    Es klafft eine geschlechterspezifische Lohnlücke in Deutschland: Frauen verdienen bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit durchschnittlich 22 Prozent weniger. Die ILO arbeitet konkret daran, Entgeltgleichheit weltweit und in Deutschland Wirklichkeit werden zu lassen. Bereits 1951 verabschiedete die ILO eine Kernarbeitsnorm zur Entgeltgleichheit, die fordert,Lohnlücken zu schließen. Zur Umsetzung dieser Norm gibt die ILO den Sozialpartnern Wissen und konkrete Hilfsmittel in die Hand, z.B. in deutscher Übersetzung des ILO-Equity Guides, damit Entgeltgleichheit im Rahmen der Tarifautonomie verwirklicht wird.

  11. Neuerscheinung August 2016

    World Employment and Social Outlook 2016 - Trends for Youth

    Nach Zahlen des aktuell veröffentlichten ILO-Berichst „World Employment and Social Outlook 2016, Trends for Youth“ steigt die Anzahl  jugendlicher Arbeitsloser um eine halbe Millionen auf einen Wert von insgesamt 71 Millione weltweit. Das ist der höchste Anstieg der letzten drei Jahre. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern lebt ein wachsender Anteil Jugendlicher in Armut, obwohl sie einer Arbeit nachgehen; 156 Millionen oder 37,7 Prozent der arbeitenden Jugendlichen sind davon betroffen. Aber auch in Europa steigt der Anteil jugendlicher "working poor".

  12. Neuerscheinung Juni 2016

    Building a Social Pillar for European Convergence

    Diese soeben erschienene ILO-Publikation untersucht die sozio-ökonomischen Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten der EU. Die Situation der  EU-Mitgliedsstaaten wird anhand zentraler Schlüsselindikatoren wie Arbeitslosigkeit, Armutsquote und Bruttosozialprodukt untersucht. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Kluft zwischen armen und reichen Staaten hinsichtlich der Arbeitsmarktzahlen und sozialer Erfordernisse vergrößert. Bessere sozio-ökonomische Bedingungen für alle werden für die politische und ökonomische Weiterentwicklung der EU als notwendig beschrieben.

  13. Neuerscheinung Mai 2016

    World Employment and Social Outlook 2015 - Transforming jobs to end poverty

    Die Hauptausgabe 2016 des "World Employment and Social Outlook, WESO 2016" untersucht, inwieweit Einkommensungleichheit und gute Arbeit in Industrie- und Entwicklungsländern zur Armutsreduzierung beitragen. Der Bericht enthält Kostenschätzungen  zur Abschaffung der absoluten und "moderaten" Armut weltweit. Er bietet Politikempfehlungen zu notwendigen strukturellen Veränderungen für gute Arbeit und somit zur Armutsreduzierung.

  14. Bericht I (B) des Generaldirektors 2016

    Die Initiative zur Beendigung von Armut: die IAO und die Agenda 2030

    ".... Armut, wo immer sie besteht, gefährdet den Wohlstand aller..." Erklärung von Philadelphia. Die Agenda 2030 ist das Instrument, das die internationale Gemeinschaft sich gegeben haat, um eine der zentralen  Missionen zu vollenden, die der IAO bei ihrer Gründung übertragen wurden - dafür zu sorgen, dass Armut  Geschichte ist.

  15. Bericht IV der Internationalen Arbeitskonferenz 2016

    Menschenwürdige Arbeit in globalen Lieferketten

    Globale Lieferketten bilden heute eine verbreitete Art der Organisation von Investitionen, Produktion und Handel in der globalen Wirtschaft. In zahlreichen Ländern und besonders in den Entwicklungslländern haben sie Beschäftigung und Chancen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung geschaffen. Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass die Dynamik der Produktion und der Beschäftigungsbeziehungen in der globalen Wirtschaft, darunter in einigen globalen Lieferketten, die Arbeitsbedingungen negativ beeinflussen kann. Der Einsturz des Rana Plaza-Gebäudes im jahr 2013 und die Fabrikbrände in Pakistan und Bangladesch im Jahr 2012 forderten über 1.500 Todesopfer und lösten einen erneuten Ruf nach globalen Maßnahmen aus, um in den globalen Lieferketten menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu verwirklichen.

  16. Bericht des Generaldirektors April 2016

    Durchführung des Programms der ILO 2014-15

    Dieser Bericht über die Durchführung des Programms der ILO für 2014-15 ist der letzte Leistungsbericht der ILO auf der Grundlage des Strategischen grundsatzpolitischen Rahmen 2010-15, gegliedert nach den vier strategischen Zielen der Agenda für menschenwürdige Arbeit - Beschäftigung, sozialer Schutz, sozialer Dialog und Rechte bei der Arbeit - und 19 Ergebnissen. Die Zweijahresperiode stand auch im Zeichen der weiteren Konsolidierung des vom Generaldirektor im Jahr 2012 eingeleiteten Reformprogramms.

  17. Neuerscheinung am 9. März 2016

    Women at Work: Trends 2016

    Dieser neue ILO-Bericht  über die Situation von Frauen in der Welt der Arbeit veröffentlicht aktuelle Daten und Fakten und ermöglicht einen Rückblick, was in den letzten 20  Jahren für Frauen auf dem Arbeitsmarkt erreicht wurde.

  18. Bericht zur Internationalen Arbeitskonferenz, IAK 2016 General Survey Promoting Fair Migration

    Promoting Fair Migration

    Mit diesem Bericht in Form eines "General  Survey",  erstellt der ILO-Sachverständigenausschuß für die Durchführung der Übereinkommen und Empfehlungen Richtlinien  für ein bestimmtes Thema - hier "Faire Migration fördern" vor;  Anwendungsprobleme und Ratifizierungshindernisse werden ausführlich besprochen.

  19. Inventory of labour market policy measures in the EU 2008–13: The crisis and beyond

    Der Bericht "Inventory of labour market policy measures in the EU 2008-13: the crisis and beyond" analysiert die Arbeitsmarktpolitiken der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die nach der Finanzkrise 2007-08 aufgelegt wurden und beschreibt, inwieweit diese Politik erfolgreich war und die negativen Auswirkungen auf den jeweiligen Arbeitsmärkten mindern konnten.

  20. ILO Century Series

    The ILO from Geneva to the Pacific Rim – West meets East

    Der Aufstieg Ostasiens und die anhaltende Bedeutung Zentralamerikas und Mexikos hat das Zentrum der Exportfabriken von Nordamerika in den pazifischen Raum verlegt. Dieser Essayband versammelt zum ersten Mal Beiträge, in denen die Rolle der ILO in diesem historischen Prozess beleuchtet wird. So hat die ILO im transnationalen Zusammenhang und für einzelne Nationen  dazu beigetragen, Ideen und praktische Handlungsoptionen zu entwickeln, um soziale und wirtschaftliche Reformen voranzubringen.

  21. The European Social Model in Crisis: Is Europe losing its soul?

    Als umfassender sozialpolitischer Ansatz zur Förderung eines ausgewogenen Wirtschaftswachstums, hohem Lebensstandard und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen spielte das Europäische Sozialmodell (ESM) eine Schlüsselrolle zur Gestaltung der europäischen Gesellschaften nach dem zweiten Weltkrieg und war beispielhaft für andere Weltregionen. Der Titel warnt davor, das Europäische Sozialmodell zu demontieren mit möglicherweise zerstörerischen Auswirkungen für die Gesellschaft in der Zukunft.  Auf der Basis detaillierter empirischer Untersuchungen und konkreter Fallstudien werden 10 EU-Mitgliedsländer genauer untersucht.

  22. 2015 World Report on Child Labour

    World Report on Child Labour 2015: Paving the way to decent work for young people

    Der  zweite  Bericht der Serie unterstreicht erneut die Notwendigkeit abgestimmter politischer Ansätze im Kampf gegen Kinderarbeit und für menschenwürdige Arbeitsplätze für Jugendliche. Schulbesuch und eine gute Ausbildung sind zentral für eine menschenwürdige Zukunft der Kinder. Bildung ist der einzige Weg für Kinder weltweit, grundlegendes Wissen und Fähigkeiten für zukünftiges Lernen zu erwerben.

  23. Die Jahrhundertinitiative zur Zukunft der Arbeit, Bericht I 2015

    Dieser Bericht kommt auf die Jahrhundertinitiative zur Zukunft der Arbeit zurück, die der ILO-Generaldirektor der Internationalen Arbeitskonferenz erstmals vor zwei Jahren vorgeschlagen
    habe. Sie hat große Beachtung und Unterstützung gefunden, wobei allgemein das Gefühl besteht, dass sie im Mittelpunkt der Aktivitäten aus Anlass des 100-jährigen Bestehensder IAO im Jahr 2019 stehen sollte.

  24. Towards better Work - Understanding Labour in Apparel Global Value Chains

    Seit den 1970er Jahren haben multinationale Markenfirmen der Bekleidungsindustrie ihre Herstellungsaktivitäten in Länder mit niedrigen Produktionskosten ausgelagert. Minimale Investitionen und niedrige Einstiegshürden haben zu  boomender Beschäftigung in Bekleidungsfabriken in Regionen mit begrenzter formeller Beschäftigung geführt. Während dies zu einer höheren Erwerbsbeteiligung und neuen Möglichkeiten vor allem für vormals ausgegrenzte Gruppen, wie unausgebildete Arbeiter und Migranten geführt hat, ist auch klar geworden, das Arbeiter häufig unter ausbeuterischen und bedrohlichen Arbeitsbedingungen arbeiten im Wettbewerb um die niedrigsten Produktionskosten im globalen Arbeitsmarkt. Der Einsturz der Rana Plaza Fabrik mit mehr als 1000 Toten hat dies in erschütternder Weise belegt.

  25. Arbeitsplätze in Europa

    An Employment-Oriented Investment Strategy for Europe

    Der ILO-Bericht „An Employment-Oriented Investment Strategy for Europe“ zeigt, dass die Kombination von öffentlichen und privaten Investitionen in Höhe von 315 Milliarden Euro, Europas Wettbewerbsfähigkeit steigern und einen Beitrag zur Bewältigung der Jobkrise liefern kann. Der Erfolg hängt jedoch von der konkreten Programmgestaltung ab.