Die ILO-Publikationen sind allesamt über die ILO-Vertretung Deutschland zu beziehen, um schriftliche Bestellung wird gebeten (berlin@ilo.org). Die Gesamtübersicht der ILO-Publikationen (in Englisch) finden Sie unter Publikationen.
International Journal of Labour Research
Diese aktuelle Ausgabe des International Journal of Labour Research, IJLR enthält Beiträge eines von der Arbeitnehmergruppe der ILO, ACTRAV organisierten Symposiums zur besorgniserregenden Verbreitung und Anstieg prekärer Arbeit. Die Beiträge untersuchen mögliche Strategien der Gewerkschaften um die Ausbreitung von prekärer Arbeit einzugrenzen.
Der neuste ILO-Bericht über die Welt der Arbeit zeigt ermutigende, wenngleich noch schwache Zeichen einer Erholung in Entwicklungs- und Schwellenländern, während jedoch viele Industrieländer weiterhin hohe, zum Teil noch ansteigende Arbeitslosenquoten und zudem eine wachsende Ungleichheit aufweisen.
Die negativen Auswirkungen der Jugendbeschäftigungskrise dürften noch jahrzehntelang zu spüren sein. Arbeitslosigkeit in jungen Jahren führt oft dazu, dass auch im späteren Berufsleben die Aussichten auf Beschäftigung und gute Löhne geringer sind, warnt die ILO in ihren neuen Bericht „Globale Jugendbeschäftigungstrends 2013“.
Der Sozialpolitik kommt im Kampf gegen die Kinderarbeit eine Schlüsselrolle zu. Dies ist das Ergebnis des globalen Berichts der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über Kinderarbeit. Derzeit müssen der letzten Erhebung der ILO von 2010 zufolge weltweit rund 215 Millionen Kinder auf der Welt arbeiten. 115 Millionen davon sind von den schlimmsten Formen der Kinderarbeit betroffen wie zum Beispiel Prostitution oder gefährliche Arbeit in Minen.
Obwohl es viele unterschiedliche Antworten auf die Krise innerhalb Europas gegeben hat, war der Druck auf die öffentlichen Ausgaben so hoch, daß die meisten Regierungen hastig die Ausgaben zurückgefahren haben. Löhne wurden gekürzt, Arbeitsplätze wurden gestrichen. Der Titel stellt auf der Basis einer vergleichenden und umfassenden Studie für europäische Länder dar, wie der richtige "Mix" der Reformen im öffentlichen Sektor aussehen könnte. Lesen Sie hier einen Kommentar des Herausgebers Daniel Vaughan-Whitehead (in englischer Sprache).
Welche politischen Handlungskonzepte und Reformen können die Zukunft Europas in der globalen Wirtschaft schützen und gleichzeitig den Verlust der Errungenschaften des Europäischen Sozialmodells verhindern? Die Europäische Regionaltagung bringt Akteure aus der Realwirtschaft mit dem Ziel zusammen, dass sie in den sozialen Dialog eintreten, sich mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen und eine Vorgehensweise festlegen, die Europa zurück auf Kurs bringt – auf einen Weg, der das Vertrauen in die produktive Kapazität der Sozialpartner wiederherstellt und das Potenzial europäischer Volkswirtschaften zur Verwirklichung beschäftigungsintensiven Wachstums und besserer Lebensbedingungen für alle erschließt.
Fünf Jahre Jahre nach Ausbruch der globalen Finanzkrise liefert "Global Employment Trends 2013" die neuesten globalen und regionalen Informationen und Projektionen zu mehreren Schlüsselindikatoren des Arbeitsmarktes, wie Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, arbeitenden Arme und Arbeitnehmer in unsicheren Arbeitsverhältnissen. Am schlimmsten von der Beschäftigungskrise betroffen sind junge Menschen.
Der Bericht bietet neue weltweite Schätzungen und nationale Statistiken zur Anzahl von Hausangestellten weltweit. Er zeigt, dass Hausangestellte einen hohen Anteil der Erwerbsbevölkerung stellen und dieser Sektor eine bedeutende Einkommensquelle für Frauen, vor allem in Lateinamerika und Asien darstellt. Der Band analysiert, wie viele Hausangestellte von Arbeitszeit-, Mutterschutz- und Mindestlohngesetzgebung geschützt werden. Die Ergebnisse belegen, dass erhebliche Lücken bei nationalen Gesetzgebungen klaffen.
Die Lohnentwicklung bleibt weiterhin hinter dem Stand vor Ausbruch der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zurück. Dies geht aus dem aktuellen Globalen Lohn-Report 2012-13 hervor. Diese Entwicklung sei langfristig nicht nachhaltig, so der ILO-Bericht weiter, weil eine schrumpfende Lohnquote einen Rückgang der Binnennachfrage oder teilweise auch eine wachsende Verschuldung der privaten Haushalte nach sich ziehe.
Seit der ersten Ausgabe der "Key Indicators of the Labour Market", KILM vor elf Jahren hat sich dieser Titel zu einer "Flagship" Publikation der ILO entwickelt, die täglich von vielen Forschern und Entscheidern in aller Welt genutzt wird. Auf globaler Ebene spielt die ILO hiermit eine wichtige Rolle bei der Sammlung und Verbreitung von Arbeitsmarktdaten und -analysen. In dieser Tradition stehend sieht sich auch die sechste Ausgabe der KILM folgendem Ziel verpflichtet: Präsentation und leichter Zugang zu wichtigen Arbeitsmarktindikatoren, mit interaktiver Software, die die Daten auf dem jeweils aktuellsten Stand halten, damit neue Arbeitsmarkttrends frühzeitig erkannt werden können.
Im Jahr 2012 verabschiedete die Internationale Arbeitskonferenz die Entschließung „Die Krise der Jugendbeschäftigung: Ein Aufruf zum Handeln“. Der Aufruf unterstreicht die Dringlichkeit unverzüglicher und gezielter Maßnahmen zur Bekämpfung der beispiellosen Krise der Jugendbeschäftigung, von der alle Regionen betroffen sind.