Die Bundesrepublik Deutschland ratifiziert ILO Übereinkommen zum Mutterschutz

Die Bundesregierung, vertreten durch die Parlamentarische Staatssekretärin Gerstin Griese aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, hat am 30. September die Ratifikationsurkunde von Übereinkommen 183 zum Mutterschutz an ILO Generaldirektor Guy Ryder in Beisein der Vertretungen von BDA und DGB übergeben.

Nachricht | 7. Oktober 2021
Das Übereinkommen wurde im Jahr 2000 in einer Neufassung des ILO Übereinkommens über den Mutterschutz von der Internationalen Arbeitskonferenz angenommen und trat 2002 in Kraft. Es umfasst eine Pflicht für Staaten, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den Gesundheitsschutz von schwangeren oder stillenden Frauen am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Daneben werden Mutterschutz und krankheitsbedingte Ausfälle von Müttern in dem Übereinkommen reguliert. Das Übereinkommen befasst sich auch mit finanziellen Leistungen an Mütter sowie Beschäftigungsschutz und Nichtdiskriminierung am Arbeitsplatz.

Mit der Ratifikation schließt sich Deutschland 39 Ländern an, die dieses ILO Übereinkommen seit Inkrafttreten 2002 ratifiziert haben.

Die Pressemitteilung des BMAS finden Sie hier.