Internationale Arbeitsorganisation - Vertretung in Deutschland

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) ist die älteste Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Hauptsitz in Genf. Sie ist zuständig für die Entwicklung, Formulierung und Durchsetzung verbindlicher internationaler Arbeits- und Sozialstandards.  Hauptziele der ILO sind die Förderung von menschenwürdiger Arbeit, sozialer Sicherung und die Stärkung des sozialen Dialogs.

Covid-19 und die Welt der Arbeit

Die COVID-19-Pandemie hat enorme Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen, wie Arbeitsplatz- und Einkommensverluste, bedrohen die Existenzgrundlage von Millionen von Beschäftigten und derer Familien. Die ILO und ihre Mitglieder untersuchen die Folgen der Krise und haben ein Vier-Säulen-Konzept zur Überwindung der Folgen entwickelt. ILO: Covid-19 and the world of work

Aktuelles

  1. ILO und Bundesregierung starten Programm zum Schutz der von COVID-19 betroffenen Arbeitnehmer im Bekleidungssektor

    8. September 2020

    Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert ein Multi-Geber-Programm der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) mit 14,5 Millionen Euro. Es unterstützt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bekleidungssektor in sieben von COVID-19 stark betroffenen Ländern.

  2. Abbau des Kafala-Systems und Einführung eines Mindestlohns markieren eine neue Ära

    30. August 2020

    Größere Freiheiten bei der Arbeitsplatzwahl und ein diskriminierungsfreier Mindestlohn kommt Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen zu Gute

  3. ILO schafft menschenwürdige Arbeitsplätze zur Unterstützung der Aufräumarbeiten in Beirut

    14. August 2020

    Die Internationale Arbeitsorganisation hat ihr beschäftigungsintensives Infrastrukturprogramm im Libanon mobilisiert, um die Trümmer nach der Explosion in Beirut zu beseitigen.