ILO in G20

Der G20 Prozess ist für die ILO von zentraler Bedeutung. Durch die regelmäßigen Zusammenkünfte der Industrie- und Schwellenländer wird das Vertrauen zwischen den Staaten und gestärkt und ein umfangreicher fachlicher Austausch ermöglicht.

Der ILO kommt in diesem Prozess als UN-Sonderorganisation eine wichtige Rolle zu. Alle G20 Staaten sind Mitglieder der ILO, insofern verfügt die Organisation über ein fundiertes Wissen der nationalen Gegenbenheiten und politischen Rahmenbedingungen. Des Weiteren hat die ILO als ständiger Gast bei den Verhandlungen einen guten Überblick vergangener Vereinbarungen, wenn es darum geht an bestehende Commitments anzuknüpfen.

Die Expertise der Internationalen Organisationen wird von den G20 vor allem deshalb eingeholt, um auf der Basis von Daten und Fakten kluge Entscheidungen treffen zu können. Die ILO arbeitet dabei eng mit den anderen multilateralen Institutionen zusammen.
  1. Artikel

    Hintergrund: Die G20-Beschlüsse - Auftrag an die ILO

    17. Juli 2017

    Menschenwürdige Arbeitsbedingungen und inklusives Wachstum in einer globalisierten Welt zu schaffen, so lässt sich der Auftrag an die ILO durch die G20-Beschlüsse zusammenfassen. Denn was die Staats- und Regierungschefs in Hamburg vereinbart haben, berührt in weiten Teilen das Mandat der ILO – von globalen Lieferketten über geschlechtergerechte Arbeit bis hin zu digitaler Teilhabe.

  2. Artikel

    ILO Köpfe: Interview mit Dr. Annette Niederfranke, Direktorin ILO Vertretung in Deutschland

    16. Juli 2017

    Dr. Annette Niederfranke, Direktorin ILO-Deutschland, berichtet im Interview von ihren Eindrücken des G20-Gipfels und erläutert die Bedeutung der Beschlüsse aus Sicht der ILO. Außerdem beschreibt sie Herausforderungen und Chancen der „Zukunft der Arbeit“, die Erweiterung des Vision Zero Fund zu einer G20-weiten Initiative und das G20-Vorhaben zur Stärkung der Frauen auf den weltweiten Arbeitsmärkten.

  3. © Gates Foundation 2017

    Artikel

    ILO at work: G20 Schwerpunkte Arbeitsunfälle bekämpfen, Geschlechterlücken schließen

    14. Juli 2017

    Mit breiter Unterstützung der G20 setzt der von der ILO verwaltete Vision Zero Fund seine Arbeit zur weltweiten Prävention von Arbeitsunfällen fort. In Äthiopien startete nun das zweite Pilotprojekt. Daneben weist ein neuer ILO-Bericht auf die Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt hin. Nicht nur problematisch im Hinblick auf Chancengerechtigkeit, auch großes ökonomisches Potenzial bleibt so ungenutzt.

  4. © Bundesregierung/Güngör 2017

    G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs

    Globalisierung inklusiv gestalten: Eines der zentralen Anliegen des G20-Gipfels in Hamburg

    8. Juli 2017

    Die Abschlusserklärung des G20-Gipfels enthält eine klares Bekenntnis: Für menschenwürdige Arbeit und gegen soziale und ökonomische Ungleichheit.

  5. Veranstaltung

    ILO auf dem Youth20 Summit

    Vom 1. bis zum 8. Juni kamen mehr als 70 junge Erwachsene aus den G20 Staaten zum Youth 20 Dialogue in Berlin zusammen, um ihre Ideen für die Gestaltung der Welt zu formulieren. Malte Drewes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der ILO Vertretung in Deutschland, nahm an der Expertenrunde teil und informierte zum Thema Beschäftigung und die Zukunft der Arbeit.

  6. Artikel

    Hintergrund: Der G20 Prozess

    19. Mai 2017

    Um auf der Basis von Daten und Fakten kluge Entscheidungen zu treffen, holen die G20 regelmäßig die Expertise der Internationalen Organisationen ein. Als UN-Sonderorganisation kommt hierbei der ILO eine wichtige Rolle zu. Da alle G20-Staaten auch Mitglieder der Internationalen Arbeitsorganisation sind, verfügt die ILO über ein fundiertes Wissen der nationalen Rahmenbedingungen. Des Weiteren hat sie als ständiger Gast bei den Verhandlungen einen guten Überblick vergangener Vereinbarungen, wenn es darum geht, an bestehende Commitments anzuknüpfen

  7. Artikel

    ILO at work: G20 und die Zukunft der Arbeit

    19. Mai 2017

    Die Themen, die die Arbeitsminister der G20 behandeln, sind auch jene, mit denen sich die ILO intensiv auseinandersetzt. Der von der Bundesregierung ins Leben gerufene Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ zeigt dabei beispielhaft, wie eng nationale und internationale Diskussionen miteinander verwoben sind. Eine ILO-Studie zum Crowdworking macht zudem deutlich, vor welchen Herausforderungen die weltweiten Arbeitsmärkte in der „Gig Economy“ stehen.

  8. G20-Arbeits- und Beschäftigungsministertreffen in Bad Neuenahr

    G20-Arbeitsministertreffen in Bad Neuenahr

    19. Mai 2017

    G20-Arbeitsminister verabschieden gemeinsame Erklärung zu beschäftigungspolitischen Fragen

  9. Veranstaltung

    ILO auf dem Labour20 Summit

    Vom 15. bis 17. Mai fand der Labour20-Dialogprozess in Berlin statt. Unter dem Motto „Eine vernetzte Welt gestalten“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Arbeitnehmerverbänden und Internationalen Organisationen der G20-Mitgliedsstaaten über Wachstum und Beschäftigung, faire Einkommensverteilung und die Verantwortung der Unternehmen entlang der Lieferketten

  10. Veranstaltung

    ILO auf dem Women20 Summit

    Im Kontext der G20-Präsidentschaft war der Women20 Summit aufgrund seiner prominenten Besetzung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, IWF-Chefin Christine Lagarde, Königin Máxima der Niederlande und Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für finanzielle Inklusion und Entwicklung, der Vorsitzenden der Bank of America Anne Finucane, der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland, der „First Daughter“ und Beraterin des Präsidenten der Vereinigten Staaten Ivanka Trump, der Vorsitzenden der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH Nicola Leibinger-Kammüller und Mitbegründerin BRCK Juliana Rotich von großer öffentlicher Bedeutung.