Zukunft der Arbeit

Wenn wir von der Zukunft der Arbeit sprechen, dann häufig unter dem Stichwort „Digitalisierung“. Wir als ILO denken dabei jedoch umfassender, nicht bloß an technologischen Fortschritt, sondern auch an die soziale Dimension. Vor dem Hintergrund wird der Prozess der ILO-Jahrhundertinitiative zur Zukunft der Arbeit erklärt. Darüber hinaus zeigt der Blick in die Praxis, wie die ILO Staaten unterstützt, einen sozialen Basisschutz aufzubauen oder Ernteausfallversicherungen einzuführen, die die Existenzgrundlage von Beschäftigten auch zukünftig sichern.
  1. Hintergrund: Der G20 Prozess

    19. Mai 2017

    Um auf der Basis von Daten und Fakten kluge Entscheidungen zu treffen, holen die G20 regelmäßig die Expertise der Internationalen Organisationen ein. Als UN-Sonderorganisation kommt hierbei der ILO eine wichtige Rolle zu. Da alle G20-Staaten auch Mitglieder der Internationalen Arbeitsorganisation sind, verfügt die ILO über ein fundiertes Wissen der nationalen Rahmenbedingungen. Des Weiteren hat sie als ständiger Gast bei den Verhandlungen einen guten Überblick vergangener Vereinbarungen, wenn es darum geht, an bestehende Commitments anzuknüpfen

  2. ILO at work: G20 und die Zukunft der Arbeit

    19. Mai 2017

    Die Themen, die die Arbeitsminister der G20 behandeln, sind auch jene, mit denen sich die ILO intensiv auseinandersetzt. Der von der Bundesregierung ins Leben gerufene Dialogprozess „Arbeiten 4.0“ zeigt dabei beispielhaft, wie eng nationale und internationale Diskussionen miteinander verwoben sind. Eine ILO-Studie zum Crowdworking macht zudem deutlich, vor welchen Herausforderungen die weltweiten Arbeitsmärkte in der „Gig Economy“ stehen.

  3. Hintergrund: Die Herausforderungen der Arbeit von morgen

    16. Dezember 2016

    Die globale Arbeitswelt steht vor großen Veränderungen. Technologischer Fortschritt und weltweite Vernetzung beschleunigen das Arbeiten und stellen neue Anforderungen an die Gestaltung fairer Beschäftigungsverhältnisse. In einem weltweiten Dialogprozess stellt die ILO gemeinsam mit ihren Mitgliedstaaten Regeln für die Arbeit von morgen auf.

  4. Politik, die verändert: Praktische Lösungen für sichere Arbeitsplätze

    16. Dezember 2016

    In Deutschland und Europa, aber auch in den globalen Wertschöpfungsketten, sind flexible oder atypische Beschäftigungsformen seit jeher Teil des Arbeitsmarktes. Die Politik hat darauf bereits in vielen Ländern reagiert und regulatorische Ansätze entwickelt, um menschenunwürdigen Bedingungen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen zu begegnen.

  5. ILO at Work: Von sozialem Basisschutz bis hin zur Ernteausfallversicherung

    16. Dezember 2016

    Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Mit der Flexibilität am Arbeitsplatz wird vor allem die Sicherheit von Arbeitsplätzen infrage gestellt. Daher sind soziale Sicherungssysteme auch in der Zukunft von enormer Wichtigkeit. Der Blick in die Praxis zeigt Beispiele, wie die ILO Staaten unterstützt, einen sozialen Basisschutz aufzubauen oder Ernteausfallversicherungen einzuführen, die die Existenzgrundlage von Beschäftigten sichern.

  6. ILO Köpfe: Expertinneninterview mit Martine Humblet

    16. Dezember 2016

    Spätestens seit dem Dienstleister wie Uber auch in Europa aktiv werden, hat das Thema Zukunft der Arbeit einen festen Platz auf der medialen Agenda. Doch wie kann eine internationale Organisation wie die ILO diese Herausforderung angehen, wenn bereits Lösungen auf nationaler Ebene schwierig sind? Und was versteht man überhaupt unter Schlagworten wie „Clickworker“ oder „neuen atypischen Beschäftigungsformen“? Antworten auf diese Fragen gibt Martine Humblet, Mitarbeiterin im Referat „Inclusive Labour Markets, Labour Relations and Working Conditions Branch (INWORK)“ der Abteilung „Conditions of Work and Equality Department (WORKQUALITY)“ der ILO in Genf.