Migration


Migration und Arbeit sind eng verknüpft. Ein erheblicher Teil der weltweiten Migrationsbewegungen ist wirtschaftlich motiviert. Auch wer vor Krieg, Verfolgung oder Umweltkatastrophen flüchtet, um sich woanders eine neue Existenz aufzubauen, braucht früher oder später eine Arbeit. Immerhin sind mehr als die Hälfte der weltweiten Migrantinnen und Migranten erwerbsfähig. Dieser Missstand kann nur international gelöst werden. Dabei spielt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) eine tragende Rolle. Konkret nimmt die ILO Einfluss auf politische Entscheidungsträger und unterstützt die praktische Umsetzung durch Projektarbeit in den Ländern.
  1. ILO-Köpfe Interview mit Vic van Vuuren, Direktor des Enterprises Department der ILO

    5. Oktober 2017

    Im Interview erklärt Vic van Vuuren, Direktor des Enterprises Department der ILO, die wichtigsten Voraussetzungen, damit Unternehmen in Afrika investieren. Er erläutert zudem, wie die ILO vor dem Hintergrund ihres einmaligen tripartiten Ansatzes auf dem Kontinent zu inklusivem Wirtschaftswachstum, sozialer Entwicklung und politischer Stabilität beiträgt.

  2. ILO at work: Afrika widerstandsfähiger machen

    27. September 2017

    Seit Jahrzehnten engagiert sich die ILO in Afrika. Mit einem neuen Programm soll die Widerstandsfähigkeit in besonders krisengeschüttelten Regionen gestärkt und für mehr und bessere Arbeit gesorgt werden. Nachhaltige Kreditvergaben in der Landwirtschaft sollen helfen, die Potenziale des Agrarsektors zugunsten der Armen zu erschließen.

  3. Hintergrund: Perspektiven schaffen durch strukturelle Veränderungen in Afrika

    27. September 2017

    1959 begann die ILO mit ihren ersten Aktivitäten in Afrika. Heute in weiten Teilen des Kontinents vertreten. Von der Beschäftigungsförderung bis zur Durchsetzung der ILO-Kernarbeitsnormen: Mit ihren Projekten, die die ILO stets gemeinsam mit Regierungen und Sozialpartnern vor Ort entwickelt und umsetzt, leistet sie einen wichtigen Beitrag dazu, Afrika sozial und wirtschaftlich voranzubringen und damit auch Stabilität und Frieden in der Region zu sichern.

  4. Hintergrund: Entwicklung der globalen Arbeitsmigration und das Engagement der ILO

    1. März 2017

    Die Bedeutung der globalen Migration wächst. Mehr als 232 Millionen Menschen leben außerhalb ihres Geburtslandes. Ob auf der Suche nach einem besseren Leben oder aufgrund von Flucht und Vertreibung: Millionen von Migrantinnen und Migranten in die Arbeitsmärkte zu integrieren, ist eine gewaltige Herausforderung, der sich die Gastländer und die ILO mit verschiedenen Instrumenten stellen.

  5. ILO at work: Die Kosten von Arbeitsmigration

    1. März 2017

    Wer sein Heimatland verlässt, um woanders Geld zu verdienen, zahlt häufig einen Preis dafür – von schlechter Entlohnung über fehlende Arbeitnehmerrechte bis hin zu hohen Kosten für Arbeitsvermittlung und Anreise. Die ILO hilft mit hartnäckiger Aufklärungsarbeit und sucht den Dialog mit Sozialpartnern und Regierungen vor Ort.

  6. Blick in die Praxis: Die ILO-Impulse für den Umgang mit Flüchtlingen

    1. März 2017

    Geflüchtete Menschen zu versorgen und in die Arbeitsmärkte zu integrieren, ist nicht nur eine Herausforderung für die Betroffenen selbst, sondern auch für die Aufnahmeländer. Mit verschiedenen Maßnahmen unterstützt die ILO die Staaten dabei, Flüchtlingen menschenwürdige Arbeit zu ermöglichen. Die Beispiele Libanon, Jordanien und Türkei zeigen, wie unterschiedlich die Ausgangssituationen und Lösungsansätze dabei sind.

  7. ILO Köpfe: Experteninterview mit Frank Hagemann: „Menschenwürdige Arbeitsplätze schaffen – in den Heimat- und den Gastländern!“

    1. März 2017

    Der Nahe und Mittlere Osten ist eine Hauptzielregion für Migration weltweit. Die ILO arbeitet dort schon lange in diesem Themenfeld. Mit Frank Hagemann, stellvertretender Direktor des Regionalbüros Arabische Staaten, konnten wir einen erfahrenen Experten für unser Interview gewinnen. Er öffnet facettenreich das Feld der Arbeitsmigration, beschreibt darin liegende Chancen und Probleme und sowie die Aufgaben und Programme der ILO im Nahen Osten. Dabei wird klar: Arbeitsmigration kann nutzbringend sein, sowohl für die Ziel- als auch für die Ursprungsländer. Auf eine menschenwürdige Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse kommt es an. Und: Wenn gerechte Arbeitsplätze in den Heimatländern geschaffen werden, ist Migration eine Option, keine Notwendigkeit.

  8. ILO in Deutschland und der Welt: Start des Regionalen Flüchtlings- und Resilienz Plans (3RP), Helsinki 24.01.

    1. März 2017

    Ende Januar haben Vertreter von UN, NGOs und Regierungen in Helsinki über die Situation in Syrien und den angrenzenden Regionen beraten – und dabei den Startschuss für den Regionalen Flüchtlings- und Resilienz Plan (3RP) gegeben. Dieser soll dazu beitragen, dass syrische Flüchtlinge und die Aufnahmeländer in der Region angemessen unterstützt werden.